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Krankenhaus Friesach: Neue Führung plant Gesundheitszentrum

17.01.2018
LHStv.in Prettner: Konstruktive Zukunftsgespräche im Deutsch-Ordens-Spital Friesach


Klagenfurt (LPD). Seit Oktober ist im Deutsch-Ordens-Krankenhaus Friesach ein neues Führungsteam im Einsatz. Heute, Mittwoch, präsentierte es mit Ernst Benischke, er ist ärztlicher Leiter und Geschäftsführer in Personalunion, und Verwaltungsdirektor Günter Staber an der Spitze, Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner seine Pläne für die Zukunft.

Der gebürtige Kärntner Benischke, Facharzt für Physikalische Medizin und allgemeine Rehabilitation, war zuvor als Ärztlicher Direktor einer Rehabilitationsklinik an der Ostsee tätig. Er sieht das Krankenhaus Friesach als ein "kompaktes Spital mit sehr großem Einzugsgebiet, das fest in der Bevölkerung verwurzelt ist." Wie er Prettner erklärte, sei ihm abseits der Sicherung des Angebotes insbesondere die Weiterentwicklung des Leistungsspektrums ein großes Anliegen. Ergo beinhaltet auch sein Zukunftsplan einen "Mehrwert".

"Sein Anliegen, am Areal des Krankenhauses ein Gesundheitszentrum zu installieren, kommt mir sehr entgegen. Bekanntlich wollen wir in Kärnten mit sechs PHCs starten - ein diesbezügliches Zentrum in Friesach wäre begrüßenswert", erklärte die Gesundheitsreferentin, die auch besonderen Wert darauf legt, dass sich das Krankenhaus Friesach in der landesweiten Strukturplanung (RSG) wieder findet und einbringt, um so wichtige Potentiale wie Kooperationen mit anderen Krankenanstalten ausgeschöpft werden können.

Das Krankenhaus Friesach beschäftigt knapp 300 Vollzeitkräfte. Der RSG 2020 sieht für das Mittelkärntner Spital 146 Betten vor - mit dem Schwerpunkt auf innere Medizin (66 Betten). Für die Akutgeriatrie und Remobilisation sind 30 Betten vorgesehen, 35 Betten für die Orthopädie und Traumatologie.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Grabner/Böhm