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Nach Föhnsturm: LH Kaiser ordnet Koordination zum Abtransport von Schadholz an

18.01.2018
LH Kaiser: Betroffenen Forstwirten muss rasch geholfen werden - BH, Gemeinde, Straßenmeistereien sollen rasche Lösung hinsichtlich Freigabe von Gewichtsbeschränkungen erarbeiten und Abtransport koordinieren


Klagenfurt (LPD). Nach dem riesigen Schadensausmaß, das der Föhnsturm "Yves" in den Bezirken Klagenfurt-Land und Völkermarkt, insbesondere in den Gemeinden Ferlach und Bad Eisenkappel, sowohl an öffentlichen und privaten Gebäuden als auch im Bereich der Forstwirtschaft angerichtet hat, drängt nun der Abtransport der rund 160.000 Festmeter Schadholz.

"Um die betroffenen Forstwirte zu unterstützen und ihnen den Abtransport zu ermöglichen, habe ich die Landesamtsdirektion beauftragt, gemeinsam mit den Bezirkshauptmännern, den Gemeinden und der Straßenbauabteilung bzw. den Straßenmeistereien festzustellen, welche Straßen und Brücken betroffen wären und weiters festzulegen, über welche Straßen und Brücken der Abtransport unter der Freigabe der Gewichtsbeschränkung von 50 Tonnen organisiert werden kann", erklärt Kaiser heute, Donnerstag.

Laut Experten sei eine Erhöhung der derzeit gültigen Gewichtsbeschränkung von 16 auf 50 Tonnen aus Sicht der Landesstraßen und Brücken grundsätzlich möglich. "Mir ist wichtig, den Betroffenen rasch zu helfen, den ohnehin großen Schaden nicht noch größer werden zu lassen, wie bereits im Bezirk Hermagor am Guggenberg erfolgreich praktiziert. Dafür haben die entsprechenden Stellen jetzt zu sorgen", so Kaiser.

Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Böhm