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"Kärntner Seenkonferenz" sucht Lösungen für mehr Frei- und Grünraum an Kärntens Seen

19.01.2018
LR Holub: Bauliche Entwicklung und Spekulationen rund um Kärntens Seen bereitet Grund zur Sorge - Konferenz soll Lösungen erarbeiten


Klagenfurt (LPD). "Kärnten ist ein Land der Seen. Unser Bundesland ist reich an wunderschönen und sauberen Gewässern, das wird auch vom jährlichen Seenbericht immer wieder bestätigt. Doch die baulichen Entwicklungen rund um unsere Seen bereitet Grund zur Sorge", erklärte heute, Freitag, Umweltreferent LR Rolf Holub zum Auftakt der Veranstaltungsreihe "Kärntner Seenkonferenz", die derzeit unter Teilnahme von zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung und Stakeholdern wie regionalen Initiativen und Planern in Klagenfurt stattfindet.

Immer mehr Frei- und Grünraumzonen würden durch den Bau von massiven und mehrgeschossigen Wohn- und Appartementanlagen sowie Freizeitwohnsitzen weichen müssen, so Holub. "Unberührte Natur und Lebensqualität sind ein wesentliches Asset unseres Bundeslandes. Dafür müssen wir unserer Natur aber auch den notwendigen Raum zum Atmen geben. In letzter Zeit werden immer mehr Grundstücke rund um die Kärntner Seen strategisch angekauft, um damit Profit zu machen", kritisiert der Umweltreferent.

Als zuständiger Referent für die überörtliche Raumplanung habe er daher die "Kärntner Seenkonferenz" ins Leben gerufen. Sie solle einen lösungsorientierten Prozess unter größtmöglicher Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ermöglichen. Nicht nur auf Gemeinde-, sondern auch auf Landesebene seien jetzt verbindliche Handlungsweisen gefordert, um die sensiblen Orte rund um die Kärntner Seen auch für die kommenden Generationen erlebbar zu machen. Ziel sei es, ein Entwicklungs- und Sachgebietsprogramm zu erarbeiten um Kärntens Seen vor Spekulationen zu schützen und für die Öffentlichkeit zu erhalten, so Holub.

Den Auftakt zu den vielfältigen Veranstaltungen der "Kärntner Seenkonferenz" bildet heute ein intensiver Workshop für Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Gemeinde- und Landesbedienstete sowie Baukulturinitiativen und Interessierte, die sich tagtäglich mit dem Thema "Raumordnung am See" auseinandersetzen und damit am besten wissen, wo die Chancen und Risiken für Kärntens Seen liegen.



Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Rauber/Böhm