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Neues Jagdjahr startet mit neuem Kärntner Jagdgesetz

22.01.2018
LR Darmann eröffnete neues Jagdjahr mit Hegeringleiter-Tag und Hegeschauen in Gmünd und Hermagor


Klagenfurt (LPD). Mit der schon zur Tradition gewordenen Hegeringleitertagung im Schloss Mageregg wurde das Arbeitsjahr der Kärntner Jagd-Funktionäre am Wochenende offiziell eröffnet. Landesjägermeister Ferry Gorton begrüßte zur Eröffnung neben den Hegeringleitern, seinen Stellvertretern, Bezirksjägermeistern, Mitgliedern des Vorstandes und Landesausschusses sowie Ehrenmitgliedern auch den Jagdreferenten des Landes Kärnten, LR Gernot Darmann. Musikalisch umrahmt wurde der Hegeringleiter-Tag von der Jagdhornbläsergruppe aus Feldkirchen.

LR Darmann bedankte sich vor allem bei allen Funktionären für ihren unermüdlichen und gewissenhaften Einsatz im Dienste der Kärntner Jagd. Man verspüre, dass die Basis mit Freude, Verantwortung und Aufbruchsstimmung in die neue Pachtperiode geht.
Besonders hervorgehoben wurde am Hegeringleiter-Tag das neue Kärntner Jagdgesetz: "Wir haben im letzten Jahr sehr viel geschafft und umgesetzt. Mit dem neuen Jagdgesetz ist ein großer Erfolg für Kärnten gelungen, damit sich die Jagd zukünftig stärker an den Belangen wie Lebensraum, Biotop, Waldzustand und Wildstand orientiert. Auch die Interessen von Jagd, Grundeigentum, Tourismus und Umweltschutz wurden vereint", betonte Darmann stolz. Einen Überblick über die wesentlichen Eckpunkte des neuen Gesetzes gab die Geschäftsführerin der Kärntner Jägerschaft, Freydis Burgstaller-Gradnegger.

Weiters wurde der neue Dachverband "Jagd Österreich" von Peter Vogler präsentiert. Dieser Verband vertritt die Interessen der rund 123.000 Jägerinnen und Jäger in Österreich auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Mitglieder sind die neun österreichischen Landesjagdverbände. Allgemeine Details zur "Jagd Österreich" sind unter www.jagd-oesterreich.at abrufbar.
Auch die Wildökologische Raumplanung (WÖRP) wurde vom Wildbiologen der Kärntner Jägerschaft, Gerald Muralt, thematisiert. Diese ist die Basis für geordnete Eingriffe in den Wildbestand. Im WÖRP sind auch jene Bereiche festzulegen, die für die Festlegung von Wildschutzgebieten besonders geeignet sind.

Im Anschluss besuchte der Jagdreferent die Hegeschauen in Gmünd und Hermagor, wo auch eine Beurteilung der durchgeführten Abschüsse der Jägerinnen und Jäger im vergangen Jagdjahr erfolgte. "Die heimischen Jäger verdienen ein ausgezeichnetes Zeugnis, davon bin ich überzeugt", erklärte Darmann.



Rückfragehinweis: Büro LR Gernot Darmann
Redaktion: Aichbichler/Stirn
Fotohinweis: Büro LR Gernot Darmann