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Noch mehr Drachen in Trebesing

24.01.2018
LR Benger: Tourismusstrategie Umsetzung - Energieerlebnis Rundweg in der Gemeinde Trebesing entsteht mit über 480.000 Euro - Drachenmeile wird erweitert


Klagenfurt (LPD). Im Zuge der Umsetzung der Tourismusstrategie wurde für die Gemeinden Kärntens ein eigener Fördertopf ins Leben gerufen. Der sogenannte Berg-Rad-See-Topf unterstützt die Kärntner Gemeinden dabei, touristische Infrastruktur zu entwickeln oder bestehende Infrastruktur neu zu inszenieren. Dabei gibt es klare Kriterien: es muss Besonderes entstehen. „Durchschnitt bringt uns nicht weiter. Wir haben so viele Rohdiamanten, die mit dieser Förderung und unter dem Dach der Tourismusstrategie geschliffen werden können und über die Gemeindegrenzen hinaus glänzen“, teilte Tourismusreferent LR Christian Benger heute, Mittwoch, mit. Diese Investitionen kommen nicht nur Gästen zu Gute. Die verbesserte, neu inszenierte oder überhaupt neue Infrastruktur erhöht vor allem den Freizeitfaktor in Kärnten.


So auch in der Gemeinde Trebesing, wo es seit Jahren den Energie-, Erlebnisweg gibt, ein zwei Kilometer langer Wanderweg der zwischen Wiesen und Wälder verläuft und dessen Highlight die Drachenbrücke ist, eine 70 Meter hohe Hängebrücke über dem Rachengraben. Bis zu 30.000 Besucher zählt der Weg im Jahr. „Wir wollen mit den Investitionen wie in Trebesing nicht nur das Freizeitangebot stärken. Wir schaffen damit auch die Stärkung der Täler und Gemeinden, weil mit jeder Investition, mit jeder Neuinszenierung die Attraktivität des ländlichen Raumes gestärkt wird“, erklärte Benger.


Der nun entstehende Rundweg in Trebesing ist schon etwas in die Jahre gekommen, deshalb werden jetzt über 480.000 Euro in die Hand genommen, um eine neue Attraktion zu schaffen. EU-Mittel, die Tourismuswirtschaft vor Ort, die Gemeinde Trebesing und das Land aus dem Berg-Rad-See-Topf machen die Investition möglich. Aus dem Topf des Landes fließen über 64.000 Euro in das Projekt.


Das Thema Energie, Umwelt und Ressourcen soll im Zuge des Relaunches des Weges bearbeitet und veranschaulicht werden. Interaktions- und Inszenierungselemente, die das Drachentheater oder wie Experimente, machen den Rundweg künftig attraktiver. Der gesamte Rundweg wird auf einem Märchen für Kinder und Erwachsene aufgebaut, das durch das Zusammenwirken aller Elemente erlebbar wird. Viele Verweil- und Spielareale machen einen längeren Aufenthalt möglich.


Es müssen aber auch Wege verlegt und errichtet werden, Leitungen verlegt werden und Schilder in mehreren Sprachen aufgestellt werden. „Das Konzept passt in unsere Tourismusstrategie. Die Gäste wollen die Natur erleben, wollen ihre Urlaubsumgebung kennen lernen. Mit Rundwegen wie diesen, machen wir das möglich“, betonte Benger.



Rückfragehinweis: Büro LR Benger

Redaktion: Robitsch/Zeitlinger