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Baldiger Start der Umsetzung des Hochwasserschutzprojekts "Lavamünd"

26.01.2018
LR Holub: Nach der Einstellung der Ermittlungen gegen den Verbund ist Finanzierung des Projekts gesichert - LR Köfer: Adaptierung und Erhöhung der Brücke


Klagenfurt (LPD). Nach den dramatischen Hochwasserereignis im November 2012, welches im Ortsbereich von Lavamünd massive Überflutungen zur Folge hatte, der Durchführung eines umfassenden Planungsprozesses unter Einbeziehung der Bürger vor Ort blicken Landesrat Rolf Holub und Bürgermeister Josef Ruthardt der Einigung zwischen der Gemeinde Lavamünd mit und dem Verbund positiv entgegen.

Dieses für Kärnten so wichtige und einzigartige Hochwasserschutzprojekt ist ein zentrales Element meines Jahresbauprogramms 2018", erklärte Holub. Insgesamt werden 17, 5 Millionen Euro zum Schutze der Bevölkerung investiert, dies unter wesentlicher Beteiligung vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus, dem Verbund, dem Land Kärnten und der Gemeinde Lavamünd.

"Die Beschlussfassung zur Bereitstellung der entsprechenden Landesmittel erfolgte bereits in der Regierungssitzung vom 15.5. 2017. Deshalb freut es mich umso mehr, dass in Kürze jetzt das Startsignal für die Umsetzung gegeben werden kann", so Holub.

Neben der Schutzwasserwirtschaft Kärnten trägt auch die Landesstraßenverwaltung als "Interessent" - zwei wichtige Straßenabschnitte mit Brücken über Drau und Lavant waren vom Hochwasser betroffen - einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung dieses Großprojekts bei. Laut Straßenbaureferent LR Gerhard Köfer umfasst das konkrete Projekt unter anderem die Adaptierung der bestehenden Brücke. "Diese wird leicht erhöht, um im Sinne der Bevölkerung für besseren Hochwasserschutz zu sorgen. Eine Maßnahme, die der Sicherheit dient und auch von Experten aktiv empfohlen wurde", teilte Köfer mit.

Für Bürgermeister Ruthardt ist in dem Stand der Technik entsprechender Schutz für unsere Bevölkerung besonders wichtig und dass diese Maßnahme für ein 100jährliches Hochwassersereignis ausgerichtet ist. "Die Bewilligungen für diese Hochwasserschutzmaßnahme sind vorliegend. Die Förderzusagen des Bundes Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus und des Landes Kärnten sind erfreulicherweise bereits eingetroffen. Es gilt in den nächsten Tagen noch einzelne formelle Schritte und Gespräche bei diesem Projekt abzuschließen und mit dem historisch größten Projekt in unserer Gemeinde baulich zu beginnen." schilderte der Bürgermeister die aktuellsten Entwicklungen.

"Der besondere Dank gilt den Mitarbeitern vom Wasserbau-Kärnten für die hervorragende Planung. Die großartige Teamarbeit aller Beteiligten war für Zustandekommen dieses Schutzprojektes entscheidend", so Ruthard und Holub.


Rückfragehinweis: Büro LR Holub, Büro LR Köfer
Redaktion: Schwarz/Penz/Zeitlinger