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Gemeindeinformatikzentrum Kärnten (GIZ-K) wird in das Gemeinde-Servicezentrum (GSZ) integriert

27.01.2018
LHStv.in Gaby Schaunig: Schlankere Strukturen garantieren mehr Effektivität und Effizienz - Durch Neubesetzung des Kuratoriums ist die Einbindung der GIZ-K in das GSZ de facto abgeschlossen


Klagenfurt (LPD). Das GSZ wurde als Serviceeinrichtung für die Kärntner Gemeinden und Gemeindeverbände gegründet, um sie in der Umsetzung des neuen Gemeindemitarbeiterinnengesetzes bestmöglich zu unterstützen und in Personalfragen sowie bei organisatorischen Fragestellungen zu beraten. Im Rahmen der Kärntner Verwaltungsreform sollen durch die Zusammenführung mehrerer Serviceeinrichtungen in einer Organisationseinheit, die Beratungs- und Unterstützungsleistungen für die Kärntner Gemeinden erheblich gesteigert werden. Das betrifft auch das GIZ-K, zuständig für alle Belange der Gemeinden in Fragen der Informations- und Kommunikationstechnologien.

"Wir wollen in Österreich eine führende Rolle in der modernen, IT-basierten Verwaltungsführung übernehmen. Deshalb wurde das GIZ-K ins Leben gerufen - um die IT-Landschaft der Kärntner Gemeinden zu koordinieren und zu optimieren", teilte heute, Samstag, Gemeindereferentin LHStv.in Gaby Schaunig mit. "Nun fassen wir unter dem Dach der GSZ, die wichtigsten Dienstleistungen für die Verwaltungsarbeit der Gemeinden in einer Einheit zusammen um ein erweitertes Service anzubieten und neue Synergiefelder zu öffnen."

Daher wird es in Zukunft eine zentrale Stelle für die Kärntner Gemeinden und Städte geben, in denen Informationen und Beratungen - von Personal bis Pensionierung und jetzt auch IT - angeboten und genutzt werden können.

Zur Steuerung des Gemeinde-Servicezentrums in strategischen Fragen wurde ein Kuratorium eingerichtet, das sozialpartnerschaftlich besetzt ist und daher sowohl die Interessen der Dienstgeber, als auch der Dienstnehmerseite berücksichtigt. Entsprechend der Änderung im Kärntner Gemeindemitarbeiterinnengesetz von September 2017, in dem die Integration des GIZ-K in das GSZ beschlossen wurde, muss das Kuratorium nun aus acht stimmberechtigten Mitgliedern bestehen.

"Die Besetzung des Kuratoriums geschieht auf Vorschlag des Kärntner Gemeindebundes, des Österreichischen Städtebundes und der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (Younion - Die Daseinsgewerkschaft)", erklärte Kuratoriumsvorsitzender Bürgermeister Klaus Köchl. "Diese Besetzung geschieht im Einklang mit unserem Selbstverständnis als neutraler und objektiver Dienstleister für die Kärntner Gemeinden, Gemeindeverbände und Verwaltungsgemeinschaften."



Rückfragehinweis: Büro LHstv.in Schaunig, Gemeindebund
Redaktion: Grollitsch/Zeitlinger