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Harrer-Museum und Schaubergwerk abgesichert

30.01.2018
LR Benger: 20.000 Euro von Land und Gemeinde für Erhalt Heinrich-Harrer-Museum und Schaubergwerk in Hüttenberg


Klagenfurt (LPD). Für Kärntens Regionalmuseen gibt es seit 2015 ein eigenes Fördermodell. „Es dient der Absicherung und Stärkung der Kultur-Infrastruktur in den Tälern und Gemeinden. Denn Kultur darf keine Frage des Zentralraumes sein“, erklärt Kulturreferent LR Christian Benger. Die Förderung würden all jene Museen erhalten, die das Österreichische Museumsgütesigel tragen, denn damit wolle man auch die Qualität der Museen sichern. Das Heinrich-Harrer-Museum und auch das Schaubergwerk, beide in Hüttenberg, seien mit dem Österreichischen Gütesigel bereits ausgezeichnet worden

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Mit der Förderung der Regionalmuseen sollen auch der Idealismus und das Engagement der Betreiber der Kultureinrichtungen unterstützt werden, immerhin würden laut Benger durch diese Initiativen wertvolle Sammlungsbestände gesichert, wie beispielsweise im Gailtaler Heimatmuseum mit der Sammlung Essl oder im Werner Berg Museum in Bleiburg.


„Museen haben aber auch die Aufgabe, unsere Wurzeln erkennbar und nach wie vor erlebbar zu machen, unsere Heimat und unsere Geschichte zu dokumentieren und zu präsentieren“, erläutert Benger. Das Harrer-Museum und das Schaubergwerk würden aus dem Fördertopf 10.000 Euro erhalten und die Gemeinde stocke diesen Betrag um weitere 10.000 Euro auf.


Die über 5.000 Ausstellungsstücke hat Heinrich Harrer von seinen Forschungsreisen mitgebracht und sie werden gemeinsam mit seinen Schriften und Büchern in Hüttenberg auf 1.000 Quadratmetern ausgestellt. Über 100.000 Fotos, Landkarten und Zeichnungen geben Einblick in das Lebenswerk Harrers. Heinrich Harrer, wurde am 6. Juli 1912 in Knappenberg geboren.


Das Schaubergwerk ist Zeugnis des Lebens im gesamten Görtschitztal. Der alte „Erbstollen” aus dem Jahre 1567 hat eine Länge von 900 m. Im Stollen werden Eindrücke von der Arbeit der Bergleute vermittelt. Gezeigt werden Abbaumethoden, Abbaumaschinen, Bergbautechnik, Wetterführung und die Förderung des Erzes durch Schächte und Stollen.



Rückfragehinweis: Büro LR Benger

Redaktion: Robitsch/Sternig