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Größter Campingplatz des Drautales setzt auf Saisonverlängerung

30.01.2018
LR Benger zu Tourismusstrategie Umsetzung: Fast 900.000 Euro fließen in die Neuinszenierung des Campingplatzes „Drauerlebnis“


Klagenfurt (LPD). Im Zuge der Umsetzung der Tourismusstrategie wurde für die Gemeinden Kärntens ein eigener Fördertopf ins Leben gerufen. Der sogenannte Berg/Rad/See-Topf unterstützt die Gemeinden dabei, touristische Infrastruktur zu entwickeln oder bestehende Infrastruktur neu zu inszenieren. Die Gemeinden nützen diesen Fördertopf und lassen in ihre Projekte auch die „höchste Konzentration südlichen Lebensgefühls“ einfließen, wie es die Tourismusstrategie vorsieht und die Gäste erwarten. So ist es auch in der Gemeinde Dellach im Drautal. Dort nimmt die Gemeinde fast 900.000 Euro in die Hand, um den Campingplatz „Drauerlebnis“ neu zu inszenieren und zu einem Ort zu machen, der Radfahrer, Wanderer, Kanufahrer und Campinggäste gleichermaßen anspricht, wie Tourismuslandesrat Christian Benger heute, Dienstag, mitteilt.


„Urlauber wie Einheimische sollen den Platz erleben - vor allem die Stärkung der Vor- und Nachsaison soll auch der Gemeinde als Tourismusort zu mehr Bekanntheit verhelfen. Weil hier die Anforderungen gleich mehrfach erfüllt werden, unterstützen wird das Projekt mit 250.000 Euro“, so Benger.


Für Förderungen aus dem Berg/Rad/See-Topf gibt es klare Kriterien: es muss Besonderes entstehen und die Erlebbarkeit von Berg und See muss ganzjährig erfolgen. „Durchschnitt bringt uns nicht weiter. Wir haben so viele Rohdiamanten, die mit dieser Förderung und unter dem Dach der Tourismusstrategie geschliffen werden können und über die Gemeindegrenzen hinaus glänzen“, sagt Benger. Diese Investitionen kommen aber nicht nur Gästen zu Gute, die verbesserte und neu inszenierte oder überhaupt neue Infrastruktur erhöht vor allem den Freizeitfaktor in Kärnten selbst.


Im Zuge des Projektes in Dellach wird konkret das Restaurant am Campingplatz umgebaut, zwei Sonnenterrassen entstehen und auch der Eingangsbereich wird attraktiver gestaltet, zumal es sich um den größten Campingplatz des Drautales handelt. 220 Stellplätze und 18 Mobilhomes stehen zur Verfügung. Jetzt sollen aber auch der Tagesgast und Ausflugsgast angesprochen werden, indem ein attraktiver Rast- und Übernachtungsplatz entsteht. Dazu kommt ein vielfältiger Multifunktionsraum, der vor allem in der Vor- und Nachsaison genutzt werden wird. Mit all diesen Maßnahmen soll vor allem der Drauradweg gestärkt werden, der ein touristisches Leitprodukt es Landes ist und der vor allem in den Gemeinden des Drautales für zusätzliche Gäste sorgt. „Das Konzept passt in unsere Tourismusstrategie. Die Gäste wollen die Natur erleben, wollen ihre Urlaubsumgebung kennen lernen. Mit Rundwegen wie diesen, machen wir das möglich“, betont Benger.



Rückfragehinweis: Büro LR Benger

Redaktion: Robitsch/Böhm