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Kärntner Jäger in der Wiener Hofburg

30.01.2018
LH Kaiser, LR Darmann und LR Benger mit Kärntner Delegation beim 97. Jägerball - Der Waidmann als Heger und Pfleger


Klagenfurt (LPD). Zum 97. Mal ging gestern, Montag, in der Wiener Hofburg der Jägerball über die Bühne - diesmal unter der Patronanz des Bundeslandes Kärnten. Landeshauptmann Peter Kaiser, LR Gernot Darmann, LR Christian Benger, die beiden Landtagspräsidenten Reinhart Rohr und Josef Lobnig sowie Landesjägermeister Ferdinand Gorton feierten gemeinsam mit mehr als 5000 Ballgästen die grüne Zunft. Der Jäger als Heger und Pfleger stand im Mittelpunkt dieser traditionellen Veranstaltung, die alljährlich vom Grünen Kreuz ausgerichtet wird und diesmal von der Kärntner Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus, Elisabeth Köstinger, eröffnet wurde. Vizekanzler Heinz-Christian Strache übte sich in seiner Begrüßungsrede im Jägerlatein und versprach, die Jagdprüfung noch nachzuholen. Für ein musikalisches Feuerwerk sorgten die Bauernkapelle Isopp, der Chor der Kärntner Jägerschaft, die Jagdhornbläsergruppen Landskron, Petzen, Waidmannsklang und Wieting sowie die Volkstanzgruppe Lindwurm.

Begeistert von der Eröffnung unter dem Titel "Kärntner Jagdkultur im Kreis dreier Länder" zeigte sich Kaiser. "Damit bleiben mir viele Worte erspart. Genau das ist Internationalität, Regionalität, Verbundenheit und Vielfalt", meinte er in Hinblick auf die Darbietung und bezeichnete sie als beste Visitenkarte, die Kärnten bieten könne. Zusammenhalt und Gemeinsamkeit zeichne nicht nur die Kärntner Jägerschaft, sondern das Bundesland als solches aus.

"Der Jägerball ist ein tolles gesellschaftliches Ereignis. Wir können hier auch die Bedeutung der Jagd, des jagdlichen Brauchtums und der Jagdwirtschaft der Öffentlichkeit präsentieren. In Kärnten werden jährlich rund 5,2 Millionen Euro für die Jagdwirtschaft ausgegeben. Diese Zahl spricht Bände und sollte die Jägerinnen und Jäger im Selbstbewusstsein stärken, auch ein starker Wirtschaftsfaktor zu sein. In diesem Sinne gilt mein Dank allen Waidkameradinnen und Waidkameraden in ganz Österreich, die dieser Verantwortung und Berufung nach bestem Wissen und Gewissen nachkommen", so Jagdreferent Darmann.

Seine Grüße aus dem "schönsten Bundesland Österreichs, in dem man keine Grenzen kennt" überbrachte auch Gorton. Bischof Alois Schwarz lobte die hohe Ethik der Jagd: "Sie alle wissen, dass wir mitten in der Schöpfung leben, und es freut mich, dass Sie so gut darauf schauen."



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser, Büro LR Darmann
Redaktion: Stirn/Aichbichler
Fotohinweis: LPD/ Fürthner