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Kinder- und Jugendhilfe: Kostenanteil der Gemeinden wird von 56 auf 50 Prozent reduziert

02.02.2018
LHStv.in Prettner: Änderung des Kostenteilungsschlüssels ist Zeichen des gemeinsamen Bekenntnisses für gesundheitspolitische Herausforderungen


Klagenfurt (LPD). "Die Verhandlungen waren lange und intensiv - doch letztlich von Erfolg gekrönt", erinnerte LHStv.in Beate Prettner heute, Freitag, an das gemeinsame Ringen um die Kärntner Heimverordnung mit dem Herzstück Verbesserung des Pflegeschlüssels und damit Aufstockung des Pflegepersonals.

Im Juli 2017 hat der Kärntner Gemeindebund der Umsetzung der Kärntner Heimverordnung und der Gehaltsanpassung im Pflegebereich der KABEG zugestimmt. Der damit verbundenen Kostenerhöhung für die Kärntner Gemeinden wurde als Entlastungsmaßnahme die stufenweise Senkung des Kostenteilungsschlüssels im Bereich des Kärntner Kinder- und Jugendhilfegesetzes ausverhandelt.

"Gestern, bei der letzten Landtagssitzung dieser Legislaturperiode, wurde diese stufenweise Senkung beschlossen. Der derzeitige Kostenteilungsschlüssel von 56 Prozent Gemeinden und 44 Prozent Land wird mit Start 2018 auf 50 Prozent Gemeinden und 50 Prozent Land Kärnten ausgeglichen - und zwar in 0,5-Prozent-Schritten. Das bedeutet für das laufende Jahr eine Ersparnis für die Kommunen von 260.000 Euro. Letztlich werden es 3,12 Millionen Euro sein", erläuterte Prettner.

Vor allem der Gesundheits- und Pflegebereich funktioniere nur, wenn Gemeinden und Land fair an einem Strang ziehen. "Das Verhandlungsergebnis ist als gemeinsames Bekenntnis für die sozial- und gesundheitspolitischen Herausforderungen der Zukunft zu sehen", so die Gesundheitsreferentin.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Grabner/Sternig