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VS Arnoldstein: Naturparkschule Dobratsch erstrahlt im neuen Glanz

02.02.2018
Bildungsreferent LH Kaiser besuchte sanierte Schule - Naturparkidee wird in Schule gelebt und fließt in Unterricht ein


Klagenfurt (LPD). Die 1. Kärntner Naturparkschule, die "VS Arnoldstein - Naturparkschule Dobratsch" besuchte heute, Freitag, Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser. Beim Rundgang mit Arnoldsteins Bürgermeister Erich Kessler und Volksschuldirektorin Evelyn Schwenner machte sich der Landeshauptmann auch ein Bild über die Sanierung des Volksschulgebäudes.

"Eure Schule ist eine tolle Schule, da sie die erste Naturparkschule in Österreich war und mittlerweile auch Nachahmer, wie die VS Weissensee, gefunden hat, stellte der Landeshauptmann mit Freude fest. Die Naturparkidee, die seitens der Schule mit Erlebnis- Abenteuertagen bzw. mit naturbezogenen Projekten unterstützt werde und in den Unterricht einfließe, sei großartig. "Unsere Aufgabe ist es zu schauen, dass Ihr und eure Enkelkinder auch künftig diese schöne und unversehrte Natur vorfinden", so Kaiser.

Lob gab es vom Landeshauptmann auch für den bilingualen Unterricht der Schule. "Das Lernen von Fremdsprachen ist toll und fördert die grenzüberschreitende Kommunikation mit den Nachbarländern Slowenien und Italien". Der abschließende Apell des Landeshauptmannes an die Schüler lautete: "Macht weiter so, Kärnten ist das Land der klügsten Köpfe, der besten Sänger und der kreativsten Leute."

Bürgermeister Kessler betonte, dass die beiden Volksschulen der Gemeinde, die Naturparkschule Dobratsch und die VS St. Leonhard auf Grund der Unterstützung des Landes für die nächsten drei Jahrzehnte zukunftsfit gemacht wurden. "Das Sanierungsprogramm der beiden Volksschulen ist damit abgeschlossen", so das Gemeindeoberhaupt. Die Naturparkschule besuchen im heurigen Schuljahr 207 Schülerinnen und Schüler. Die VS St. Leonhard hat 100 Schüler.

Das sanierte und barrierefrei erschlossene Schulgebäude entspricht dem Standard "Klimaaktiv Gold" und wurde für den Ethouse Award 2018 (Preis für energieeffizientes Sanieren) nominiert. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten wurde das Gebäude mit einer Hanfdämmung und einem Sonnenschutz versehen, erhielt eine kontrollierte Be- und Entlüftung und eine Photovoltaikanlage. Zudem wurden alle Fenster getauscht. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 2,6 Millionen Euro.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Michael Zeitlinger
Fotohinweis: LPD/Augstein