News

LOKAL

Neue Investitionsmöglichkeiten für die Mittel des Kärntner Regionalfonds beschlossen

02.02.2018
LH Kaiser, LHStv.in Schaunig: Neben Bildung und Infrastruktur können die Gemeinden die Mittel des Regionalfonds nun auch für den Breitbandausbau, kommunale Hochbauvorhaben und den Ausbau kommunaler Infrastruktur nutzen


Klagenfurt (LPD). Ob Straßen, - oder Schulbau, Flächensicherung oder Hochwasserschutz - über den Kärntner Regionalfonds werden den Gemeinden die Investitionsmittel bereitgestellt, notwendige Maßnahmen im Bildungs,- und Infrastrukturbereich umzusetzen. Die Mittel erhalten die Gemeinden in Form eines Darlehens, das Budget für den Regionalfonds 2018 ist mit 19 Millionen Euro dotiert. Um den Gemeinden die Möglichkeit zu geben, auf die Herausforderung der Zukunft angemessen zu reagieren, werden die Investitionsmöglichkeiten des Fonds ausgeweitet: Nun können die Landesdarlehen auch bei kommunalen Hochbauvorhaben, den Ausbau kommunaler Infrastruktur im Bereich des öffentlichen Verkehrs, der Verkehrssicherheit und der alternativen Mobilität sowie dem Breitbandausbau herangezogen werden.

"Wir wollen rechtzeitig die Weichen stellen, Kärnten zukunftsfit gestalten. Das heißt: Flächendeckender Breitbandausbau und verstärkte Zuwendung in öffentliche Infrastruktur, auch in Neubau, Umbau und Sanierung öffentlicher Einrichtungen ", betonte heute, Freitag, Landeshauptmann Peter Kaiser zu der, vom Kärntner Landtag gestern einstimmig beschlossenen Abänderung des Kärntner Regionalfondsgesetzes. "Wir wollen über diese Gesetzesänderung die Gemeinden dabei unterstützen, alle notwenigen Maßnahmen zu setzen, ihr wirtschaftliches und soziales Potenzial voll zu nutzen und zu entfalten", so Kaiser.

Konkret können über den Fonds im Bereich kommunaler Hochbauvorhaben nun bis zu 50 Prozent der Herstellungskosten aufgebracht werden, für den Ausbau der Breitbandinfrastruktur werden alle vorläufigen oder endgültig zu tragenden Kosten der Gemeinden, vom Fonds abgedeckt. "Wir wissen, wie wichtig die Stärkung unsere Gemeinden für die Zukunft unseres Landes ist", führte Gemeindereferentin LHStv.in Schaunig aus. "Durch diese Gesetzesänderung ist es uns möglich, unmittelbare Hilfestellung bei der Finanzierung öffentlicher Infrastruktur zu leisten, die einen Beitrag zum Gemeinwohl leistet. Wir setzten überdies einen wichtigen Impuls zur flächendeckenden Anbindung mit Glasfaserkabel in ganz Kärnten. So wird es den Gemeinden möglich sein, kommenden Herausforderungen - von der Digitalisierung bis zur Mobilität - gut gerüstet entgegen zu treten", so Schaunig.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser, LHStv.in Schaunig
Redaktion: Grollitsch/Zeitlinger