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In Klein St. Paul entsteht ein "Garten der Besinnung und Begegnung"

05.02.2018
LHStv.in Schaunig: Ein kleiner Impuls mit großer Wirkung - Über Austausch und Kommunikation bei der gemeinsamen Gartennutzung das "Miteinander" lernen und leben


Klagenfurt (LPD). Mitten im Ortskern von Klein St. Paul liegt ein unbebautes Grundstück im Kirchenbesitz, das zu einem Garten der Sinne umgestaltet wird. Einheimische und Besucher der Marktgemeinde, im Bezirk St. Veit gelegen, sollen den öffentlichen Garten als Ort der Begegnung und der Erholung gemeinsam nutzen. Das stark frequentierte Grundstück im Ortszentrum wird nach Beendigung der Umbauarbeiten alle fünf Sinne ansprechen und soll über die Schönheit und Wirkung der Pflanzenwelt die Kommunikation zwischen Menschen aus der Gemeinde, aber auch von Gästen anregen. Die notwendigen Erdarbeiten und Planierungen werden über eine LEADER-Regionalförderung mitfinanziert.

"Über die LEADER-Regionalförderungen zur Stärkung und Entwicklung des ländlichen Raumes ist es uns möglich, rasch und unkompliziert Initiativen und Projekte unterschiedlichster Wirkungsbreite - von Arbeit bis Wohnen, von Tourismus bis Landwirtschaft - zu unterstützen und zu fördern", erläutert Gemeindereferentin LHStv.in Gaby Schaunig. Im konkreten Fall erhält der Pfarrgemeinderat von Klein St. Paul 4.560 Euro Förderung (Projektgesamtkosten: 5.700 Euro) um die notwendigen Erdarbeiten, die Schaffung und Bepflanzung der Garten- und Kräuterbeete und das Aufstellen von Sitzinseln zu finanzieren. Zusätzlich wird der gesamte Garten barrierefrei gestaltet und im Rahmen eines offiziellen Festaktes an die Gemeinde übergeben.

"Dieses Projekt trägt nicht nur zur internen Dorfkommunikation bei, sondern stellt auch eine wichtige Maßnahme gegen soziale Vereinsamung dar", führt Schaunig aus. Alle Menschen der Gemeinde sind Zielgruppe des Projektes, doch besonders ältere Gemeindemitglieder sollen den Garten als Treffpunkt nutzen können. Ein wesentliches Argument für den Garten darüber hinaus ist die Integration und der Austausch mit Menschen anderer Herkunftsländer. So wird die Schönheit des Gartens zum Rahmen entspannter zwischenmenschlicher Begegnung und geteilter Freude. "Oder um es mit Christian Morgenstern zu sagen: Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling, Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man auch haben", so Schaunig.



Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Grollitsch/Stirn