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Kärnten hat die niedrigsten Mieten von ganz Österreich

06.02.2018
LH Kaiser, LHStv.in Schaunig: Leistbares Wohnen ist ein fundamentaler Grundstein für ein leistbares Leben - Gemeinnütziger Wohnbau in Kärnten ist und bleibt Hebel und Garant für Preisstabilität auf dem Wohnungsmarkt - Erfolgreiches Kärntner Mietensenkungsprogramm wird fortgesetzt


Klagenfurt (LPD). Laut einer aktuellen Veröffentlichung der Statistik Austria hat Kärnten die niedrigsten Mieten inklusive Betriebskosten von ganz Österreich. In einem Untersuchungszeitraum von 2005 bis 20016 wurden österreichweit und im Ländervergleich die Mietpreise erhoben und es zeigt sich, mit durchschnittlich 399 Euro pro Monat, sind die Hauptmietwohnungen in Kärnten mit Abstand die günstigsten.

Schon im Burgenland steigt der Mietpreis auf 424 Euro, das obere Ende der Skala ist in Salzburg angesiedelt, mit einer Miete von 562,2 Euro im Monat. Österreichweit liegt die Durchschnittsmiete bei 488,5 Euro, rund 90 Euro über dem Standard von Kärnten. Dementsprechend niedrig sind in Kärnten auch die Quadratmeterpreise, mit durchschnittlich 5,89 Euro pro Quadratmeter, ebenfalls inklusive Betriebskosten. Nur das Burgenland hat günstigere Quadratmeterpreise, auf Grund kleinerer Wohnungsgrößen.

"Wohnkosten sind eine maßgebliche Belastung für das Haushaltsbudget, deshalb arbeitet diese Landesregierung konsequent an Erleichterungen für die Kärntnerinnen und Kärntner. So haben wir zum Beispiel über das neue Wohnbauförderungsgesetz auch die Möglichkeit geschaffen, massive Mietensenkungen vorzunehmen", teilte heute, Dienstag, Landeshauptmann Peter Kaiser mit. Über gezielte Maßnahmen seitens der Regierung konnten von 2013 bis 2018 für insgesamt 6.899 Wohneinheiten von gemeinnützigen Wohnbauträgern, Mietpreissenkungen erreicht werden.

Die von der Landesregierung getätigten Maßnahmen lassen sich auch in der Mietpreisentwicklung nachvollziehen. So kam es in Kärnten, im Zeitraum von 2008-2016, zu einer Preissteigerung bei den Mieten von rund 20 Prozent, bei einer gleichzeitigen Lohnsteigerung um 22 Prozent. Der Mietpreis in Kärnten hat sich also, im Gegensatz zu Restösterreich in dem die Mietpreise bis zu 35 Prozent (Wien 43 Prozent) gestiegen sind, annähernd gemäß der Lohnsteigerung entwickelt.

"In Kärnten haben wir kaum private Mietobjekte, die den Mietzinsbeschränkungen des Mietrechtsgesetzes unterliegen. Die einzige Preisbremse stellt hier ein ausreichendes Angebot an gemeinnützigen Wohnungen sicher, das dazu führt, dass auch private Vermieter sich mit ihrer Mietzinsgestaltung am gemeinnützigen Wohnbau orientieren müssen", erläuterte Wohnbaureferentin LHStv.in Gaby Schaunig. 2019 können mit neuerlichen begünstigen Rückzahlungen und Laufzeitverlängerungen, Mieten in weiteren 3.000 Wohneinheiten gesenkt werden.

"In Kombination mit dem hohen qualitativen Standard unserer gemeinnützigen Wohnungen, schaffen wir so ein Angebot, dass zur niedrigsten Monatsmiete in ganz Österreich führt. Das heißt im Endeffekt, dass den Kärntnerinnen und Kärntner mehr von ihrem Einkommen bleibt und nicht für Mietkosten aufgewendet werden muss", so Landeshauptmann Kaiser, der auch betonte, dass das Mietensenkungsprogramm im Bereich der gemeinnützigen Wohnbauträger konsequent weiter fortsetzt werde.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser, LHStv.in Schaunig
Redaktion: Grollitsch/Zeitlinger