News

LOKAL

Millionen-Investitionen in den Hochwasserschutz sorgen für mehr Sicherheit

07.02.2018
LR Holub: 34,5 Millionen Euro werden im heurigen Jahr verbaut - Hochwasserschutz bleibt auch 2018 wichtige Maßnahme gegen die Folgen des Klimawandels - Seit 2013 wurden rund 74 Millionen Euro investiert


Klagenfurt (LPD). Das Jahresbauprogramm für 2018 im Kärntner Hochwasserschutz wurde heute, Mittwoch, von Umweltlandesrat Rolf Holub im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt: "Der Hochwasserschutz bleibt auch 2018 eine wichtige Maßnahme gegen die immer stärker werdenden Folgen des Klimawandels", strich Holub die Bedeutung des Bauprogramms heraus. Zudem würden durch die zahlreichen Maßnahmen die heimische Bauwirtschaft gestärkt und Kärntner Arbeitsplätze gesichert, so der Umweltlandesrat.

Für 2018 seien 34,5 Millionen Euro an Investitionen in den Hochwasserschutz geplant: "Das Land Kärnten wird in diesem Jahr beispielsweise wichtige neue Maßnahmen an der Drau in Lavamünd, an der Gurk, an der Möll oder an der Lavant setzen", so Holub. Über 2.300 Kärntnerinnen und Kärntner werden durch die neuen Projekte direkt vor einem drohenden Hochwasser oder Murenabgängen geschützt. Zudem befänden sich laufende Projekte wie das Rückhaltebecken am Zollfeld, am Metnitzbach oder an der Drau in Oberdrauburg im Zeitplan und in Umsetzung.

Auch bisher war der Hochwasserschutz ein zentrales Umsetzungsthema für Holub: "Von 2013 bis 2017 wurden Gesamtinvestitionen von rund 74 Millionen Euro in den Hochwasserschutz getätigt. In ganz Kärnten wurden in dieser Zeit wichtige Vorhaben umgesetzt und fertiggestellt, wie etwa an der Gail in Kötschach-Mauthen, an der Tiebel in Feldkirchen, an der Görtschitz in Brückl oder an der Gail mit unserem LIFE-Projekt", so Holub. "Mit den fertiggestellten Projekten von 2013 bis heute sind über 1.300 Objekte in Kärnten besser vor den möglichen Folgen des Klimawandels geschützt", informierte der Umweltlandesrat.



Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Rauber/Zeitlinger