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Verlängerung der Klima- und Energiemodellregion St. Veit/kärnten:mitte

09.02.2018
LR Holub: Klima- und Energiemodellregionen sind wichtige Umsetzer des Kärntner Energiemasterplans und der Energiewende - Über 300.000 Kärntnerinnen und Kärntner wohnen in einer Klima- und Energiemodellregion


Klagenfurt (LPD). Die "Klima- und Energiemodellregion (KEM) St. Veit kärnten:mitte" wird um drei Jahre verlängert. Dies konnte Umwelt- und Energielandesrat Rolf Holub heute, Freitag, bei einer Pressekonferenz in St. Georgen am Längsee der Öffentlichkeit mitteilen. In der KEM sind derzeit die vier Gemeinden St. Veit, St.Georgen am Längsee, Liebenfels und Mölbling organisiert.

Die Modellregion wurde 2015 ins Leben gerufen und geht ab dem heurigen Jahr in ihre zweite Runde, bei der wieder zehn konkrete Energie- und Klimamaßnahmen umgesetzt werden sollen: Die Forcierung des Öko-Tourismus und der E-Mobilität, Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz, weniger Plastik, die Konzentration auf regionale Produkte oder ein achtsameres Umgehen mit Energie sind wesentliche Maßnahmenpunkte, die in den nächsten Jahren in Zusammenarbeit mit den vier Gemeinden erarbeitet werden.

"Unsere Klima- und Energiemodellregionen sind wie unsere e5-Gemeinden die lokalen Umsetzer des Kärntner Energiemasterplans und der Kärntner Energiewende. Ich danke allen Beteiligten für die engagierte Zusammenarbeit und freue mich auf die kommenden Erfolge", betonte Holub. Kärnten verfüge derzeit über 14 Klima- und Energiemodellregionen mit 89 teilnehmenden Gemeinden: "Damit wohnen über 300.000 Kärntnerinnen und Kärntner in einer Klima- und Energiemodellregion. Kärnten ist in Sachen Klimaschutz auf einem sehr guten Weg", strich Holub heraus.

Es sei wichtig, vor allem die natürlichen Ressourcen zu nutzen und nachhaltig in jeder Gemeinde zu wirtschaften, betonte St. Georgens Vizebürgermeisterin Nina Gaugg. Sie freue sich auf die Herausforderung, neue und innovative Projekte in St. Georgen am Längsee umzusetzen.

Andreas Duller, Geschäftsführer von kärnten:mitte, betonte dass kärnten:mitte vier Klima- und Energiemodellregionen beheimatet, die sich jeweils verschiedenen Schwerpunkten widmen. Die Region Mittelkärnten sei etwa mobilitätsmäßig bestens erschlossen, man müsse sich weiter darum kümmern, dass diese gute Versorgung bestehen bleibt und ausgebaut wird, so Duller.



Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Rauber/Zeitlinger
Fotohinweis: Büro LR Holub