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Allianz zur Entwicklung der Regionen

10.02.2018
LH Kaiser: Regierung soll deutliches Zeichen für EU-Kohäsionspolitik setzen


Klagenfurt (LPD). Die Internationalisierung exportwilliger KMUs, die grenzüberschreitende Entwicklung wichtiger Technologien für die Digitalisierung und der Übergang auf eine CO2-arme Wirtschaft - Bereiche in denen Kärnten in den vergangenen Jahren dank finanzieller Unterstützung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) enorm aufholen konnte. Rund 81 Millionen Euro werden zwischen 2014 und 2020 in diesen Bereichen in grenzüberschreitende Projekte geflossen sein. Ziel dieser sogenannten Kohäsionspolitik ist es, die Unterschiede zwischen den verschiedenen Regionen und den Rückstand der am stärksten benachteiligten Gebiete zu verringern. "Ein Vorhaben, an dem auch nach 2020 intensiv weitergearbeitet werden muss", so Landeshauptmann Peter Kaiser. Er wird sich daher am kommenden Dienstag im Rahmen der Regierungssitzung für die Initiative "Allianz für die Kohäsionspolitik - #CohesionAlliance" des Ausschusses der Regionen (AdR) aussprechen.

"Insgesamt ein Drittel des EU-Haushaltes wird für die Kohäsionspolitik aufgewendet, und Kärnten profitiert enorm davon", betont Kaiser, selbst AdR-Mitglied. Damit würden Arbeitsplätze geschaffen, neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnet, Ungleichheiten verringert und großen globalen Herausforderungen wie dem Klimawandel gemeinsam entgegengetreten werden. "Diese Allianz für die Kohäsionspolitik bekräftigt, dass die EU-Kohäsionspolitik auch weiterhin eine tragende Säule für die Zukunft der Europäischen Union sein muss. Sie fordert, dass die Kohäsionspolitik durch den EU-Haushalt nach 2020 stärker, wirksamer, sichtbarer und zugänglicher für alle Regionen in der EU werden muss", so der Landeshauptmann.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Susanne Stirn