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Regierungssitzung 4 - Energiemasterplan: Kärnten liegt bei Erneuerbaren Energien an der europäischen Spitze

13.02.2018
LR Holub: Zwischenbericht zeigt große Erfolge in den letzten Jahren


Klagenfurt (LPD). Mit dem 2014 beschlossenen Energiemasterplan hat sich das Land Kärnten ambitionierte Ziele für die Erhöhung des Anteils Erneuerbarer Energieträger in den Bereichen Strom, Wärme und Mobilität gesetzt. Auch die Energieeffizienz sollte laut Energiemasterplan deutlich gesteigert werden.

Mit dem nun vorliegenden, zweiten Zwischenbericht zur Umsetzung des Energiemasterplans spricht eMAP-Initiator und Energiereferent LR Rolf Holub heute, Dienstag, nach der Regierungssitzung von großen Erfolgen im Energiebereich: "Der Zwischenbericht belegt eindeutig, dass Kärnten mit 55,4 Prozent Anteil an Erneuerbarer Energie am Gesamtendenergieverbrauch an der Spitze Europas liegt. Der österreichische Mittelwert liegt zum Vergleich bei 31,2 Prozent. Strom wurde im Jahr 2016 bereits zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energieträgern gewonnen", so Holub.

Die Energieverluste durch Transportverluste, Heizwerke, thermische Kraftwerke und Kraftwärmekopplung konnten bis 2016 zudem um 34 Prozent vermindert werden. Dies sei ein wesentlicher Beitrag zur Steigerung der Energieeffizienz. Im Bereich der Wärmeversorgung und der Mobilität sieht der Energiereferent noch Potenzial nach oben: "Unsere Reise geht weiter. Wir müssen auch in Zukunft beständig und ehrgeizig an der Kärntner Energiewende arbeiten", erklärte Holub.

Mit der kostenfreien Energieberatung für Bestandsgebäude, die geförderte Beratung zur Revitalisierung von Kleinwasserkraftwerken, dem Abschluss des Projekts Solarthermieanlagencheck, den Ankauf von Elektroautos für den Landesfuhrpark, Photovoltaikanlagen für Landesgebäude, Schulprojekte zum Thema Energie seien eine Vielzahl von Projekten umgesetzt worden, die ganz im Sinne einer sauberen Energieversorgung seien, sagte Holub.

Ehrgeizig seien die weiteren Ziele: die Gebäudesanierung, der Heizkesseltausch, der Tausch nicht effizienter Antriebe, die Anschaffung von Solarthermieanlagen sowie von Photovoltaikanlagen zur Eigenversorgung und der weitere Umstieg auf E-Mobilität im öffentlichen, produzierenden und privaten Bereich sollen in den nächsten Jahren vorangebracht werden.



Rückfragehinweis: Büro LR Holub
Redaktion: Rauber/Zeitlinger