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Litzlhof-Waldarbeiter erhalten neue Stammfräse für Ausbildung

22.02.2018

LR Benger: Beste Bedingungen für Schüler der LFS Litzlhof – Stammfräse sichert qualifizierte Ausbildung, Umbauarbeiten für agrarisches Kompetenzzentrum gestartet




Klagenfurt (LPD). Die Landwirtschaftliche Fachschule (LFS) Litzlhof hat diese Woche eine Stammfräse erhalten. Agrarlandesrat Christian Benger war dabei vor Ort. Er hat die rund 90.000 Euro-Anschaffung mit 35.000 Euro aus dem Agrarreferat unterstützt. Auch der Bund, die Sportunion und der Waldsportverein haben sich an der Finanzierung beteiligt. „Mit der Stammholzfräse sichern wir die qualifizierte Ausbildung der Waldarbeiter am Litzlhof und unsere Schüler, die ständig an Wettbewerben teilnehmen, Olympiasieger, Weltmeister, Europameister sind, haben mit dieser Maschine wieder eine Möglichkeit, zu üben“, erklärte Benger.


Mittels der Rundholzfräse werden Holzstämme gleichmäßig zylindrisch gefräst. Da dadurch die gewachsene Form des Holzes genutzt wird, erhält man stabile Rundholstangen, die sich für verschieden Holzkonstruktionen weiterverarbeiten lassen. „Die Maschine ist hochtechnologisch und die Schüler müssen auch die Bedienung lernen. Diese Spezialanfertigung für den Litzlhof ist auch die Grundvoraussetzung für das entstehende Waldsport-Zentrum. Der Litzlhofer Waldsportverein ist ein Aushängeschild. Waldarbeit ist eine der gefährlichsten Arbeiten überhaupt. Je besser ausgebildet unsere Waldarbeiter sind, desto sicherer die Arbeit später im Forst“, so Benger. Die Fräse steht allen Fachschulen zur Verfügung.


Zugleich starteten diese Woche die Umbauarbeiten am Litzlhof, wo auf Grund der Zusammenlegung mit der LFS Drauhofen und deren Schließung ein Kompetenzzentrum entstehen wird. Litzlhof wird aus- und umgebaut und erhält ein neues Internat. Insgesamt können 240 Schülerinnen und Schüler das neue Kompetenzzentrum besuchen. Die Gesamtkosten betragen 6,5 Mio. Euro, die Fertigstellung erfolgt im Schuljahr 2018/19.


„Hier entsteht ein modernes Ausbildungszentrum, das schlussendlich die Strukturen in den Tälern und Gemeinden sichert, weil die flächendeckende Landwirtschaft damit garantiert werden kann. Hier werden junge Menschen ausgebildet, die sich mit den Zukunftsthemen, wie Ernährung, Lebensmittelsicherheit, erneuerbare Energie, Ressourcenverwendung und vielem mehr beschäftigen“, so Benger.


Der Umbaustart hat sich verzögert, weil die Rechnungshofprüfung weitere Adaptierungen der Umbaupläne nach sich gezogen hat, damit aber auch die Kosten stiegen und ein neuer Regierungsbeschluss für die Finanzierung nötig war. Die Rechnungshofprüfung ist bei jedem Großbauvorhaben in Kärnten vorgeschrieben.



Rückfragehinweis: Büro LR Benger

Redaktion: Robitsch/Böhm

Fotohinweis: Büro LR Benger