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Förderung der regionalen Wirtschaftsvereine im Bezirk Völkermarkt

23.02.2018

LR Benger: Wirtschaftskreislauf in Schwung halten, KMU in den Tälern und Gemeinden stärken




Klagenfurt (LPD). „Wir müssen die regionalen Wirtschaftskreisläufe in den Tälern und Gemeinden stärken. Dort sind vor allem unsere standorttreuen KMU und Familienbetriebe, die für Arbeitsplätze und Einkommen sorgen“, sagte Wirtschaftslandesrat Christian Benger anlässlich der Förder-Übergaben an den Wirtschaftsverein Zukunft Völkermarkt und an die Wirtschaftsgemeinschaft Bleiburg. Insgesamt fließen für die beiden Wirtschaftszusammenschlüsse 37.000 Euro aus dem Wirtschaftsreferat.


2005 wurde der Wirtschaftsverein Zukunft Völkermarkt gegründet, um den örtlichen Handel und die Gastronomie zu stärken. Der Verein hat derzeit 81 Mitglieder und kümmert sich seit 2013 unter Obmann Karl Kräuter um sein größtes Projekt, die Standort- und Markenentwicklung Völkermarkt 2020. „Das Ziel ist klar: ein verbesserter Wohn- und Unternehmensstandort verringert die Abwanderung“, wies Benger hin.


Neben kostenloser Onlinewerbung steht der Verein seinen Mitgliedern in Sachen Kommunikation, Internet, Werbung und Verkaufshilfen mit Rat und Tat zur Seite. Aktivitäten im Stadtmarketing und Eventmarketing sollten die Positionierung Völkermarkts im Wettstreit um die Kunden verbessern. Der Wirtschaftsstandort muss hinsichtlich der Jungunternehmerfreundlichkeit evaluiert und optimiert werden. „Wir brauchen eine positive Grundeinstellungen für Gründer, sie schaffen neue Jobs“, so Benger. Im laufenden Jahr will der Verein eine Berufsinformationsmesse durchführen, den „Völkermarkter Zehner“ als Regionalwährung fördern, die lange Einkaufsnacht durchführen sowie den Völkermarkter Wirtschaftstag veranstalten, um nur einige Beispiele der Aktivitäten zu nennen.


2009 haben sich elf Unternehmer in Bleiburg zur Wirtschaftsgemeinschaft zusammengeschlossen, um ihre 92 Arbeitsplätze zu sichern. Auch die Nachbargemeinde Feistritz hat sich der Gemeinschaft angeschlossen und mittlerweile gehören 75 Betriebe der Wirtschaftsgemeinschaft unter Obmann Michael Sumnik an, die 1.450 Arbeitsplätze vor Ort sichern. Auch Bosch-Mahle hat sich angeschlossen. Vor allem die Digitalisierung will der Wirtschaftsverein forcieren. Benger betonte bei seinem Besuch die Wichtigkeit dessen, denn „wer nicht im Netz ist, ist nicht am Markt“ und die Digitalisierung schaffe neue, hochqualifizierte Jobs in der Region.


„Als Griffner liegt mir die Region am Herzen. Erst kürzlich haben wir gemeinsam mit Bosch-Mahle und Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck einen Letter of Intent unterzeichnet, womit wir dokumentieren, den Wirtschaftsstandort aus allen Kräften zu unterstützen“, erklärte Benger.



Rückfragehinweis: Büro LR Benger

Redaktion: Robitsch/Böhm

Fotohinweis: Büro LR Benger