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Götschitztalfonds: Förderung für "Holz-Kultur(n) Saal"

24.02.2018
LH Kaiser, LR Benger und LR Holub bringen gemeinsamen Antrag ein - 60.300 Euro für Umbau von Mehrzwecksaal in Guttaring


Klagenfurt (LPD). Ein einzigartiges, natürliches Raumangebot schaffen, die Vereinskultur beleben und dabei auch noch die Wertschöpfungskette im Görtschitztal unterstützen - entwickelt vom Zukunftskomitee Görtschitztal entspricht das Projekt "Holz-Kultur(n) Saal" damit exakt dem Masterplan-Leitthema "Soziale und kulturelle Potenziale". Über die beantragte Förderung aus Mitteln des Götschitztalfonds soll am kommenden Dienstag im Rahmen der Regierungssitzung entschieden werden. Der bereits im Jahr 1985 erbaute multifunktionale Saal, welcher direkt an die Volksschule Guttaring anschließt, dient als kulturelles und sportliches Zentrum für Kinder, Vereine und alle Bürgerinnen und Bürger der Region. Aus den Mitteln des Kärntner Schulbaufond und des Klima- und Energiefonds wird er thermisch saniert. Zusätzlich soll der Saal aber auch eine neue Innenausstattung erhalten. Verwendet werden soll dafür Holz, das von heimischen Landwirten geliefert wird. "Dadurch wird primär die regionale Wirtschaft von den baulichen Maßnahmen profitieren", betonen LH Peter Kaiser, LR Christian Benger und LR Rolf Holub, die den Antrag gemeinsam einbringen.

Im Görtschitztal wurden vom Zukunftskomitee Görtschitztal in den vergangenen zwei Jahren auf Basis des "Masterplans Görtschitztal 2015+" bereits konkrete Schlüsselprojekte umgesetzt. Sie wurden aus dem Görtschitztalfonds, er ist mit 1,46 Millionen Euro dotiert, gefördert. "Wir wollen und werden das Tal und seine Bevölkerung weiter nach Kräften unterstützen, ihnen eine Zukunftsperspektive geben und es als Wohnstandort für Junge, Familien und Senioren attraktivieren", so Kaiser. Er betont: "Durch die Beschäftigung heimischer Betriebe wird die Wirtschaft in der Region angekurbelt und Arbeitsplätze werden gefördert."

Auch für Benger ist wichtig, dass die Projekte aus der Region selbst kommen und von dort getragen werden. "Die Menschen in den Tälern und Gemeinden wissen am besten, was notwendig ist, um die Lebensqualität und den Arbeitsraum zu erhalten und zu stärken", sagt Benger. Als Forstwirt freut es ihn besonders, dass heimisches Holz für den Umbau verwendet wird. "Damit bleibt auch die Wertschöpfung in der Region und wird der Wirtschaftskreislauf in Schwung gehalten", so Benger.

"Von der Attraktivierung des Mehrzwecksaals in Guttaring profitieren die vor Ort ansässigen Vereine und Bildungseinrichtungen gleichermaßen. Es konnte sichergestellt werden, dass heimische Landwirte und Unternehmen in die Umsetzung des Projekts eingebunden werden, damit wird auch die regionale Wirtschaft gestärkt. Es freut mich außerdem ganz besonders, dass mit Holz ein nachwachsender Rohstoff verwendet wird und durch eine thermische Sanierung die Energiekosten in Zukunft gesenkt werden können", so Umwelt- und Energielandesrat Rolf Holub.

Das Projekt soll mit dem Höchstbetrag von rund 60.300 Euro gefördert werden. Positiv hervorgehoben wurde zudem, dass durch die qualitätsverbessernden Maßnahmen im Bereich des Bildungszentrums Guttaring auch der Schulstandort langfristig gesichert wird.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser, Büro LR Benger, Büro LR Holub
Redaktion: Stirn/Robitsch/Rauber