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Regierungssitzung 4 - Unternehmerfreundlichkeit: entrümpeln, entlasten, fördern

27.02.2018
LR Benger: Gute Woche für Tourismus-Unternehmer - Senkung der Mehrwertsteuer, neue Förderrichtlinien im KWF und wieder positive Nächtigungs-Zahlen im Jänner


Klagenfurt (LPD). "Wir sorgen in dieser Woche unter den Kärntner Tourismusunternehmern für gute Stimmung und für Perspektiven. Wir unterstützen ihre boomende Investitionsbereitschaft und ihren täglichen Kampf im Wettbewerb", sagt Tourismuslandesrat Christian Benger heute, Dienstag.

Zum einen hat gestern, Montag, die Tourismusministerin Elli Köstinger in Kärnten die Senkung der Umsatzssteuer für Beherberger von 13 auf 10 Prozent verkündet. "Entlastung ist die beste Förderung, weniger Steuern sichern unsere Familienbetriebe, Arbeitsplätze und Lehrstellen", so Benger.

Zum anderen liegen die Nächtigungszahlen für Jänner vor. Demnach halten die monatlichen Nächtigungssteigerungen weiter an. Plus 8,2 % macht das Nächtigungsplus im Jänner (817.656) aus, die Ankünfte stiegen um 8,4 % (179.991). Von November bis einschließlich Jänner hat der Kärntner Winter ein Plus bei den Nächtigungen in Höhe von 8,7% (1.550.571).

"Diese kontinuierliche Aufholjagd im Kärntner Tourismus ist kein Grund zum Ausruhen. Wir müssen die Unternehmer entlasten und fördern. Die Entrümpelung der Gesetzesflut hat ebenso zu erfolgen", so Benger.

Daher hat er in der Regierungssitzung mit KWF-Akten nicht nur neue Förderrichtlinien vorgelegt, sondern wurden auch bestehende Förderrichtlinien vereinfacht und entbürokratisiert. "Was nützen Förderprogramme, wenn sie zu kompliziert sind, abgeholt zu werden. Wir haben gerade im Tourismus zielgerichtete, effiziente Programme entwickelt, die einen Investitionsboom ausgelöst haben", so Benger.

Mit dem heutigen Beschluss in der Landesregierung wird die Digitalisierungsoffensive eingeführt, damit die Unternehmen im Wettbewerb bestehen können und im Netz präsent sind. Dafür werden die Unternehmen von Digitalisierungsexperten beraten, die von Seiten des Tourismusreferates finanziert werden. Budget: 350.000 Euro. Für nötige Investitionen beispielsweise in die Software stellen wir über den KWF 1 Million Euro zur Verfügung", erklärt Benger. Die förderbaren Kosten liegen zwischen 5.000 und 10.000 Euro. Der Fördersatz liegt aufgrund der Relevanz der Thematik bei maximal 50 Prozent.

Außerdem wurden zwei bestehende KWF-Programme im sogenannten Kleinunternehmerzuschuss 4.0 zusammengeführt, was für die Förderwerber eine wesentliche Erleichterung darstellt. Der Kleinunternehmerzuschuss 4.0 gilt für Tourismusbetriebe, Freizeitbetriebe und Kreativwirtschaftsunternehmen. Die förderbaren Kosten betragen 10.000 bis 100.000 Euro. Bei diesem Programm werden 7,5 Prozent der förderbaren Kosten und mindestens 1.000 Euro anerkannt.

Für die Kreativwirtschaft wurde die Kostenuntergrenze auf 5.000 Euro reduziert.

Investitionen unter 10.000 Euro werden aus dem Tourismusreferat aus der Investitionsprämie gefördert.



Rückfragehinweis: Büro LR Benger
Redaktion: Robitsch/Stirn