News

POLITIK

Regierungssitzung 7 - Kältewelle: Land Kärnten verlängert Antragsfrist für Heizkostenzuschuss und bietet rasche Unterstützung aus Sozialtopf "HIBL"

27.02.2018
LH Kaiser und LHStv.in Prettner versprechen umgehende Hilfe über "HIBL"-Förderungsschiene - Dauerfrost treibt die Energiekosten in die Höhe


Klagenfurt (LPD). "21.000 Kärntner Familien konnte das Land Kärnten gemeinsam mit dem Gemeinde- und Städtebund im heurigen Winter mit dem Heizkostenzuschuss unter die Arme greifen. 3,4 Millionen Euro werden dafür in dieser Wintersaison ausbezahlt", informierte Landeshauptmann Peter Kaiser heute, Dienstag, nach der Regierungssitzung. Aufgrund der anhaltenden Kältewelle wurde die - eigentlich heute auslaufende - Antragsfrist für den Heizkostenzuschuss verlängert. "Wir haben die Frist um zwei Wochen gestreckt. Uns ist es wichtig, dass den Betroffenen schnell und unbürokratisch geholfen wird", so der Landeshauptmann, der auch an die Bevölkerung appelliert: "Sollten Sie Menschen kennen oder sehen, die durch die Kälte besonders gefährdet sind, wie etwa obdachlose Menschen, dann helfen Sie bitte auch persönlich, etwa indem Sie die Nummer des Caritas-Kältetelefons 0676/89 85 27 90 20 wählen."

Sozialreferentin LHStv.in Beate Prettner machte zudem auf eine weitere "Förderungsschiene" aufmerksam. Mit "Hilfe in besonderen Lebenslagen" (HIBL) hält das Land einen Sozialtopf bereit, aus dem Zahlungen für besondere (Not)Fälle getätigt werden können. "Ein langer Winter mit eisigen Temperaturen ist ein solcher besonderer Fall", betonte Prettner. Sie ermutigte jene Menschen, die Unterstützung benötigen, einen entsprechenden Antrag zu stellen. "Ich habe die zuständige Abteilung Soziales und Gesellschaft angewiesen, eingehende Anträge umgehend zu bearbeiten und die Hilfen rasch auszubezahlen. Im Übrigen ist die Förderung an keine Einkommensgrenze gebunden, was die Zahl der Begünstigten vergrößert", hielt Prettner fest.

Kaiser und Prettner zeigten sich überzeugt, dass mit diesen Fördermöglichkeiten "gezielt jene Menschen erreicht werden können, die unserer Unterstützung bedürfen. Hier hilft die Politik schnellstmöglich - und im Sinne der betroffenen Menschen."



Rückfragehinweis: Büros LH Kaiser/LHStv.in Prettner
Redaktion: Grabner/Böhm