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Mehr Jobs, weniger Arbeitslose - Kärnten weiter im Aufwind

01.03.2018
LH Kaiser, LHStv.in Schaunig: Gute Konjunktur und arbeitsmarktpolitische Maßnahmen zeigen weiter Wirkung - Bei Unterstützung arbeitssuchender Menschen darf nicht gespart werden


Klagenfurt (LPD). Seit mittlerweile 23 Monaten in Folge sinkt die Arbeitslosigkeit in Kärnten. Im Februar waren um 7,8 Prozent weniger Menschen arbeitslos (inklusive Schulung: minus 7,2 Prozent), die Beschäftigung stieg um 2,5 Prozent. "Die dynamische Wirtschaftsentwicklung in Kärnten zeigt dabei ebenso Wirkung wie die gute Arbeit des AMS Kärnten und die Maßnahmen des Landes", teilten heute, Donnerstag, Landeshauptmann Peter Kaiser und Arbeitsmarktreferentin LHStv.in Gaby Schaunig mit. Besonders erfreulich ist einmal mehr die Situation bei den Jugendlichen: hier sank die Arbeitslosigkeit in Kärnten um 19,1 Prozent. Die Zahl der offenen Lehrstellen nimmt stetig zu (plus 57,6 Prozent).

Einen Rückgang der Arbeitslosigkeit verzeichnen alle Kärntner Bezirke, besonders stark fiel er in Wolfsberg (minus 12 Prozent), St. Veit (ebenfalls minus 12 Prozent) und Villach (minus 9,3 Prozent aus). Nach Branchen betrachtet, sank die Arbeitslosigkeit besonders stark bei den Technikern, im Tourismus und im Holz- sowie Metall- und Elektrobereich. Neuerlich gab es einen starken Anstieg bei der Zahl der offenen Stellen (plus 68,7 Prozent), was auf eine Fortsetzung der guten Entwicklung hinweist.

Einen leichten Rückgang der Arbeitslosigkeit gibt es bei den Personen über 50 (minus 2,6 Prozent). "Hier konnte in den vergangenen Monaten dank der Aktion 20.000 erstmals eine positive Entwicklung eingeleitet werden, die nun, nach dem Stopp der Aktion durch die neue Bundesregierung, gebremst wird", kritisierten Kaiser und Schaunig. Das Aus für diese Aktion sei absolut unverständlich, zumal ein Drittel der Arbeitssuchenden in Kärnten Über-50-Jährige sind.

Scharfe Kritik äußerten Kaiser und Schaunig auch zu Plänen der Regierung, das AMS-Budget noch weit drastischer zu kürzen. "Auch in Zeiten der Hochkonjunktur gibt es Menschen, die im ersten Arbeitsmarkt kaum Chancen haben. Diese bei ihrer Arbeitssuche zu unterstützen, ist wertvoll und sinnvoll. Wir werden in Kärnten weiterhin alles tun, um ältere Personen, Langzeitarbeitslose und gesundheitlich beeinträchtige Menschen am Arbeitsmarkt unter die Arme zu greifen", betonten Kaiser und Schaunig.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser, LHStv.in Schaunig
Redaktion: Matticka/Zeitlinger