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Kärnten investiert kontinuierlich in den Bildungsbereich und in die Infrastruktur

01.03.2018
LH Kaiser, LHStv.in Schaunig: Über 19 Millionen Euro aus dem Schulbaufonds und rund 24,6 Millionen Euro aus dem Regionalfonds garantieren auch im kommenden Jahr Förderungen im Schul- und Straßenbau, bei Gemeinde- und Verbindungsstraßen und in der Sicherheitsstruktur


Klagenfurt (LPD). In der Sitzung des Kärntner Regionalfonds und des Kärntner Schulbaufonds heute, Donnerstag, wurde über die geplanten Bauvorhaben für 2018 berichtet und der Jahresbericht 2017 beschlossen. "Das Land stellt für 2018 rund 24, 6 Millionen Euro aus dem Regionalfonds zur Verfügung, die als Darlehen den Gemeinden gewährt werden", erklärte die Vorsitzende des Kärntner Regionalfonds LHStv.in Gaby Schaunig. Darüber hinaus sind 19 Millionen Euro aus dem Schulbaufonds für reine Förderungen von Bildungseinrichtungen in den Gemeinden, als verlorener Zuschuss, bereitgestellt.

Der Kärntner Schulbaufonds ist seit 1. Jänner 2009 als Instrumentarium zur Unterstützung der Schulerhalter bei der Bereitstellung und Sanierung von Schulgebäuden tätig. Seit 2013 wurden den Schulerhaltern insgesamt über 85 Millionen Euro an Fördermittel bereitgestellt. "Unsere Schulkinder müssen sich wohlfühlen. Außerdem soll höchste Bildungsqualität in modernsten Schulen gesichert werden", wissen Bildungsreferent LH Peter Kaiser und LHStv.in Gaby Schaunig.

Kaiser hob in diesem Zusammenhang die Wichtigkeit des Schulstandorte-Konzepts in Kärnten hervor: "Bildung ist der wichtigste Rohstoff, den wir unseren Kindern und Jugendlichen mitgeben können. Daher sind entsprechende Rahmenbedingungen besonders wichtig. Investitionen in die Qualität der gebäudetechnischen Umbauten und schulorganisatorische und pädagogische Rahmenbedingungen, sind unerlässlich." Nach dem Motto: Lernraumschule soll Lebensraumschule werden, unterstrich der Bildungsreferent die Wichtigkeit von Ganztagesschulen. "In jeder Gemeinde soll es ein entsprechendes Angebot geben". Über die Förderungen aus dem Schulbaufonds ist es dem Land Kärnten möglich, die Gemeinden bei der Bereitstellung des besten Bildungsangebotes zu unterstützen.

Über die Mittel des Schulbaufonds wurde beispielsweise die Errichtung des Bildungscampus Velden ermöglicht, der nach nur einjähriger Bauzeit vergangenes Jahr eröffnet werden konnte. Ein aktuelles Projekt das aus über die nächsten Jahre finanziert wird ist die Sanierung der Europaschule VS St. Michael ob Bleiburg/Evropska šola LŠ Šmihel pri Pliberku, die bis 2021 mit voraussichtlich 1.813.000 Euro gefördert wird.

Die Förderrichtlinien des Kärntner Regionalfonds wurden vergangenes Jahr geändert. Neben Bildung und Infrastruktur können die Gemeinden die Mittel des Regionalfonds nun auch für den Breitbandausbau, kommunale Hochbauvorhaben und den Ausbau des öffentlichen Verkehrs und alternativer Mobilitätskonzepte, nutzen. "Ziel des Kärntner Regionalfonds ist die Unterstützung der Kärntner Städten und Gemeinden bei allen infrastrukturellen Maßnahmen, die von der Kärntner Bevölkerung benötigt und gewollt ist", erläutert Schaunig.

Im Jahr 2018 wird über den Regionalfonds unter anderem die Sanierung der Volksschule Mallnitz mit 100.400 Euro finanziert und die Bildungseinrichtung von ein bis zehn Jahren in Ludmannsdorf/Bilcovs erhält ebenfalls ein Darlehen in der Höhe von 390.000 Euro. Die Gemeinde Afritz erhält 221.000 Euro zur Erweiterung des Baulandmodells Afritz.

Die notwendigen Aufräum, - und Reinigungsarbeiten durch Katastrophenschäden in Radenthein werden mit 148.700 Euro finanziert, die Sanierung der Tessendorfer Straße in Seeboden wird 2018 mit einem Förderkredit in der Höhe 324.000 Euro unterstützt und der Erwerb von Liegenschaften des ehemaligen Bankgebäudes in Ludmannsdorf/Bilcovs mit 310.000 Euro.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser, Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Grollitsch/Stirn