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WIRTSCHAFT

Kärnten hat erste Startup-Akademie

15.03.2018
Wirtschaftsreferent LR Benger unterstützt Errichtung einer Startup-Akademie in Pörtschach – Ziel: Nach erfolgreichem Start, Startups nachhaltig absichern


Klagenfurt (LPD). „Ein starker Wirtschaftsstandort lebt von erfolgreichen Leitbetrieben, KMUs und innovativen Startups. Unsere Startupszene hat sich entwickelt, aber wir müssen nachhaltige Maßnahmen für den Erfolg der jungen Unternehmen setzen“, sagte Wirtschaftslandesrat Christian Benger heute, Donnerstag. Dafür wurde nun erstmals in Pörtschach im Rahmen des see:PORT eine eigene Startup-Akademie gegründet, die vom Land mit 60.000 Euro unterstützt wird. In der Akademie wird Startups ein Programm mit drei Varianten zwischen drei bis zwölf Monaten angeboten, um den für die jungen Unternehmen so wichtigen Bereich des Verkaufs zu stärken. Online Tools, Online Coaching und Live-Veranstaltungen werden durchgeführt.


„Der Verkauf ist der Motor jedes Unternehmens. Ohne Sales-Kompetenz erlangen Startups keine langfristige Profitabilität. Eine gute Idee ist zu wenig, wenn es nicht einen Turbo gibt, der die Idee auf den Markt schiebt“, erklärte Benger den Sinn der neuen Akademie. Sie ist ausgelegt für 30 Startups, die Kosten für die Teilnahme trägt zum Großteil das Land, der Beitrag für ein Startup macht rund 50 Euro pro Monat aus. Internationale Sales-Experten wie Peter Brandl und Katja Porsch konnten als Coaches und Trainer gewonnen werden.


Mit dieser neuen Ausbildungsschiene soll eine Etablierung von Kärnten als Standort für Startups mit Sales Excellence erfolgen. Man ist laut Benger bewusst den Weg gegangen und hat von klassischen Seminaren Abstand genommen. Eine wichtige Rolle beim Aufbau der Kärntner Startup Community spielt der see:PORT in Pörtschach, wo im ersten Jahr seines Bestehens speziell für die jungen Unternehmer rund 120 Veranstaltungen und Treffen vorgesehen sind. Im eigenen Working Space, der als modernster und größter in Südösterreich gilt, ist der Zugang für Startups rund um die Uhr mit abgestuften Nutzungskonzepten möglich. Derzeit werden noch die Kursinhalte konkretisiert, ab Ende des zweiten Quartals können sich die Startups anmelden.



Rückfragehinweis: Büro LR Benger

Redaktion: Robitsch/Böhm