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Verzehrwarnung für Gailitz-Fische bleibt in Angelsaison 2018 aufrecht

16.03.2018
Hohe Talliumgehalte auch in neuerlich gezogenen Proben - Fischereiberechtigte werden informiert


Klagenfurt (LPD). Für Fische aus der Gailitz wurde bereits im Oktober 2017 eine Verzehrwarnung ausgegeben. Diese bleibt bis auf weiteres - also für die Angelsaison 2018 - aufrecht, wie von der Abteilung 10 - Land- und Forstwirtschaft (Unterabteilung Agrarrecht) heute, Freitag, mittgeteilt wird. Bei neuerlich gezogenen Bachforellenproben aus der Gailitz wurden nämlich wiederum hohe Thalliumgehalte festgestellt. Laut neuerlicher Risikobewertung der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) wird weiterhin von einem längerfristigen bzw. hohen Verzehr von Gailitz-Fischen abgeraten. Die parallel durchgeführten Untersuchungen auf Blei, Cadmium und Quecksilber waren unauffällig. Die nächsten Fischuntersuchungen auf Thallium werden in der Gailitz von der Abteilung 8 - Umwelt, Wasser und Naturschutz rechtzeitig vor der Angelsaison 2019 durchgeführt.

Der konkret betroffene bzw. untersuchte Bereich der Gailitz liegt oberhalb von Arnoldstein bis zur italienischen Staatsgrenze. Die betroffenen Fischereiberechtigten, die Kelag AG und die Österreichischen Bundesforste, werden von der zuständigen Behörde über die Aufrechterhaltung der Verzehrwarnung informiert. Zudem wird vorgeschlagen, dass von ihnen der Umstand, dass Gailitz-Fische derzeit nicht zum Verzehr geeignet sind, auf den jeweiligen Fischereierlaubnisscheinen vermerkt wird. Möglich ist derzeit nur eine sogenannte "Catch and Release"-Entnahme von Fischen aus der Gailitz, also deren Fangen und Zurücksetzen.



Rückfragehinweis: Landespressedienst
Redaktion: Markus Böhm