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„Kärntnerinnen und Kärntner des Jahres“ ausgezeichnet

22.03.2018
LH Kaiser bei Ehrung: „Schön, dass außergewöhnliche Leistungen vor den Vorhang geholt werden. Das macht Mut, sich zu engagieren.“


Klagenfurt (LPD). Jene Kärntnerinnen und Kärntner, die im vergangenen Jahr Besonderes geleistet haben, wurden gestern, Mittwoch, im Schlosshotel Velden noch einmal vor den Vorhang geholt. Die Kleine Zeitung hatte zur Gala „Kärntner des Jahres“ geladen. Kleine Zeitung Chefredakteurin Antonia Gössinger, Kleine Zeitung Geschäftsführer Thomas Spann und Styria Vorstandsvorsitzender Markus Mair freuten sich über einen „Abend voller Gewinner“, denen auch Landeshauptmann Peter Kaiser größten Respekt zollte. Ausgezeichnet wurde in sieben Kategorien: „Junge Talente“, „Unternehmergeist“, „Sport“, „Kultur“, „Soziales Gewissen“, „Starke Persönlichkeiten“, „Stille Helden“. Die jeweils zehn Nominierten wurden 2017 als "Kärntner des Tages" porträtiert.


„Schön, dass es solche Abende gibt. Schön, dass es ein Medium gibt, das die positiven Dinge, die Menschen in den unterschiedlichsten Bereichen leisten, vor den sprichwörtlichen Vorhang und in die Haushalte Kärntens bringt“, lobte Kaiser. Seinen Rechnungen zufolge gäbe es noch genügend Kärntnerinnen und Kärntner um diese Serie die nächsten 48,3 Jahre fortzuführen. „Verkürzt gesagt, Kärnten ist großartig – danke, dass ihr das auch nach außen sichtbar macht. Ihr alle steht für etwas, das eine Gemeinschaft, eine Region, ein Land stark macht“, wandte sich der Landeshauptmann an die Ausgezeichneten. Er freue sich besonders, dass auf diesem Wege auch gute Nachrichten ihren Platz finden. Das mache allen anderen Mut, sich besonders zu engagieren.


Die Zwillinge Hanna und Dominikus Craigher, die die Traditionskonditorei in Friesach ausgebaut haben und sie in vierter Generation führen, überzeugten in der Kategorie „Unternehmergeist“. Hans Wenzl war auf acht Achttausendern und wurde zum Gewinner des Bereichs „Starke Persönlichkeiten“. Tobias Rodlauer holte mit dem U19-Nationalteam Gold bei der Football-EM und wurde gestern in der Kategorie „Sport“ ausgezeichnet. „Soziales Gewissen“ bewies 2017 Anna Kurasch. Sie arbeitet als Streetworkerin in Klagenfurt und hilft Obdachlosen in ein geregeltes Leben. Raphael Pleschounig organisiert seit 2006 das „Acoustic Lakeside“-Musikfestival. Max Müller spielt seit 15 Jahren in „Die Rosenheim-Cops“ und wurde für die „Romy“ nominiert. Dafür wurden die beiden in der Kategorie „Kultur“ ausgezeichnet. Sophia Stürzenbecher, mittlerweile 15, holte sich mit der Querflöte beim Bewerb „prima la musica“ den ersten Preis und überzeugte damit in der Kategorie „Junge Talente“. Zur „Stillen Heldin 2017“ wurde Anita Ogris gewählt. Sie erwirkte eine Änderung des Personenstandgesetzes, damit tot geborene Kinder unter 500 Gramm gesetzlich anerkannt werden.


Für die musikalische Umrahmung des gelungenen Abends im Schlosshotel Velden sorgte Sabine Neibersch, die von Karen Asatrian am Klavier begleitet wurde. Durch den Abend führte Moderatorin Martina Klementin.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser

Redaktion: Susanne Stirn

Fotohinweis: LPD/Höher