News

POLITIK

Koralmbahn: LH Kaiser fordert Tempo zur Fertigstellung

23.03.2018
Schiefe Optik, was Zeitpunkt der Verzögerungsbekanntgabe und gleichzeitigen Budgeteinsparungen betrifft - Kaiser pocht auch auf Umsetzung von Lärmschutzmaßnahmen im Zentralraum


Klagenfurt (LPD). Überrascht reagiert heute, Freitag, Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser auf die von Infrastrukturminister Norbert Hofer über die Medien kommunizierte Verzögerung bei der Fertigstellung des Koralmtunnels. "Dass es geologisch bedingte Schwierigkeiten gibt, war ja bekannt. Sowas sollte doch wohl schon in Planungen und nach den Probebohrungen berücksichtigt werden", wundert sich Kaiser. Zudem sei zumindest die Optik eine sehr schiefe, wenn man den Zeitpunkt der Verzögerungsbekanntgabe und die fast gleichzeitig bekannt gegebenen Einsparungen bei den ÖBB in Zusammenhang bringt.

"Geologische Schwierigkeiten hin oder her. Die Koralmbahn mit dem Koralmtunnel ist für Kärnten ebenso wie für die Steiermark eine wichtige Lebensader. Mit ihr verbunden sind Firmenansiedelungen und Arbeitsplätze. Daher erwarte ich, dass jedenfalls alles getan wird, um Tunnel und Bahn raschestmöglich fertigzustellen und Finanzierungszusagen einzuhalten", fordert Kaiser.

Gleichzeitig pocht der Landeshauptmann darauf, dass Minister Hofer sich klar zu den Lärmschutzmaßnahmen entlang der Eisenbahnstrecke im Kärntner Zentralraum von Klagenfurt bis Villach bekennt. "Angefangen von kurz- bis mittelfristigen Maßnahmen, wie dem Ausbau der Lärmschutzwände, Schienenschleifen, Flüsterbremsen etc., müssen auch Maßnahmen für die Planungen einer Güterbahntrasse eingeleitet werden", erinnert Kaiser an den parteiübergreifenden, auch mit der Wirtschaft und Hofers Vorgänger Jörg Leichtfried getroffenen Kärntner-Schulterschluss.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Schäfermeier/Böhm