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Neue Ideen und Impulse für den Musikunterricht

27.03.2018
LH Kaiser besuchte Bundesseminar für Lehrende an Musik-NMS und AHS-Unterstufe mit Schwerpunkt Musikerziehung und lud zu einem Empfang


Klagenfurt (LPD). In Kötschach-Mauthen fand von 24. bis 27. März das 40. Bundesseminar für Lehrende an Musik-NMS und AHS Unterstufe mit Schwerpunkt Musikerziehung statt. 110 Teilnehmerinnen und Teilnehmer holten sich in diversen Workshops und Plenumsveranstaltungen neue Ideen und Umsetzungsmöglichkeiten für ihren Unterricht. Veranstaltet wurde das Seminar von der ARGE der Musik-NMS Österreichs in Kooperation mit der ARGE der musikalischen Sonderformen der AHS Unterstufe. Die Referentinnen und Referenten kamen aus Kärnten, Salzburg und Slowenien. Gestern, Montag, besuchte Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser die Veranstaltung und lud zu einem Abschlussempfang des Landes Kärnten.

"Österreich ist ein Musikland und auch Kärnten hat seine besondere Beziehung zur Musik, so spiegelt sich die Geschichte der Täler in Liedern wider", sagte der Landeshauptmann. Kärnten wolle seinen Musikschwerpunkt weiter fördern und so werde es auch den Musikkoordinator des Landes weiter geben. "In einer umfassenden Bildung ist die musikalische Bildung unverzichtbar", sagte Kaiser und verwies auf die Pläne für die erste Privat-Universität des Landes Kärnten. Das Konservatorium soll zur Kunst- und Musik-Universität werden, das habe die Landesregierung einstimmig beschlossen. "Wir wollen sämtliche Karrierebasen bei uns im Land machen, in diesem Sinne ist die Musik-Universität eine wichtige Initiative für das Musikland Kärnten und gegen die Abwanderung", so der Bildungsreferent. Ein neues Lehramtsstudium für Musikerziehung solle ermöglichen, dass Studierende aus Kärnten nicht mehr nach Wien, Salzburg oder Graz ausweichen müssen.

"Ich glaube bei aller Wichtigkeit von Technikorientierung, Digitalisierung und Automatisierung dürfen wir nicht darauf vergessen, dass Bildung immer ein ganzheitlicher Prozess ist, wozu auch sehr viel Emanzipatorisches und Musisches gehört", betonte Kaiser. Neben Verstand brauche es auch Herz, Muse, Kreativität und Gesang. "Für Ihr Engagement, das manchmal zu wenig bedankt wird, möchte ich heute ganz herzlich Danke sagen, alles Gute und schön, dass Sie bei uns waren", so der Landeshauptmann.

Bürgermeister Walter Hartlieb freute sich, dass das Bundesseminar in Kötschach-Mauthen stattgefunden hat. "Ich bin mir sicher, dass Sie durch das umfangreiche und vielfältige Programm viele neue Impulse und Ideen mitnehmen werden." Von den Musikschulen verwiesen Bundessprecher Erhard Mann und Landessprecher Edmund Wassermann auf den positiven Geist des Seminars und dankten dem Landeshauptmann für den herzlichen Empfang. "Musiklehrer ist nicht nur ein Job, es braucht eine gewisse Berufung und Leidenschaft dafür", betonte Siegfried Hoffmann, Landeskoordinator für Musikerziehung an allgemeinbildenden Pflichtschulen.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Gailtåla3Xång und der Mauthner Kirchtagsmusi.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Ulli Sternig
Foto: LPD/Oskar Höher