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B 83 Kärntner Straße: Baustart für ÖBB-Unterführung Seebach

06.04.2018
LR Köfer: In das Bauvorhaben werden 4,1 Millionen Euro investiert


Klagenfurt (LPD). Heute, Freitag, Vormittag fand der offizielle Startschuss für den Neubau der ÖBB-Unterführung Seebach auf der B 83 Kärntner Straße in Villach statt. Im Rahmen eines Pressegesprächs informierte Straßenbaulandesrat Gerhard Köfer über das für die Region wichtige Bauprojekt.

"Der Neubau der Unterführung Seebach ist im heurigen Jahr die größte Straßenbaustelle des Landes Kärnten. Mit 4,1 Millionen Investitionssumme werden zwei voneinander unabhängige Tragwerke als 2-Feld-Rahmenkonstruktion errichtet," erklärte Köfer, der zudem darauf hinwies, dass sämtliche Termine für das Projekt im Zuge der Projektentwicklung gemeinsam mit der Stadt Villach erarbeitet und einvernehmlich festgelegt wurden. "Durch gemeinsame Kraftanstrengungen ist es gelungen, dieses so wichtige Infrastrukturprojekt vom Rahmenzeitplan her vorzuziehen und die Belastungen für die Verkehrsteilnehmer deutlich zu minimieren", unterstrich Köfer, der alle Betroffenen aufgrund der intensiven Bautätigkeiten um Verständnis bittet: "Die Arbeiten dienen der Sicherheit aller".

Die neue Brücke, die etwa an derselben Stelle wie der Bestand errichtet wird, belastet das gesamte Baubudget eines Jahres des Straßenbauamtes Villach fast zur Gänze. "Für den Neubau der Seebachbrücke müssen die B 83 Kärntner Straße und die Treibacher Straße in diesem Bereich für den gesamten Verkehr gesperrt werden. Der LKW-Verkehr wird großräumig über das bestehende Straßennetz umgeleitet. Für PKW und Linienbusse wurde bereits vor Beginn der Abbrucharbeiten eine Umfahrungsstraße errichtet", erklärte der Straßenbaureferent.

Nachdem auch die Bahnstrecke Amstetten - Tarvis unter der Brücke verläuft und ein Bahngleis durch die Brücke überführt wird seien die Arbeiten, wie Köfer ausführt, mit enormen Herausforderungen technischer Natur verbunden.

In das Bauvorhaben, das im November dieses Jahres abgeschlossen sein soll, werden 4,1 Millionen Euro investiert. Das Land Kärnten beteiligt sich mit 3,7 Millionen Euro, die Stadt Villach übernimmt 400.000 Euro.



Rückfragehinweis: Büro LR Köfer
Redaktion: Penz/Zeitlinger

Fotohinweis: Büro LR Köfer