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Von FSME-Impfaktion des Landes Gebrauch machen

10.04.2018
LHStv.in Prettner erinnert an kostengünstige Zeckenschutz-Impfaktion des Landes - Impfung ist der einzig zuverlässige Schutz - "Langer Abend des Impfens" am 25. April


Klagenfurt (LPD). Mit dem Erwachen des Frühlings werden nun auch die Zecken "munter": Das Risiko, eine Zecke "einzufangen", ist in Österreich besonders groß. Nicht nur Menschen, die sich berufsbedingt oder als Sportler in der freien Natur bewegen, sind gefährdet: Zecken sind genauso in der Stadt zu finden. In Kärnten ist die gefährliche Frühsommer-Meningoenzephalitis FSME, welche bleibende Schäden hinterlassen und auch tödlich enden kann, nach wie vor heimisch.

"Bricht nach einem Zeckenbiss FSME aus, kann diese selbst nicht behandelt werden. Nur die Symptome lassen sich lindern. FSME greift die Gehirnsubstanz an und kann auch Lähmungen hervorrufen. Der einzige zuverlässige Schutz ist die Impfung. Nur so konnten in den vergangenen Jahren Tausende Erkrankungen und viele Todesfälle vermieden werden", informierte heute, Dienstag, Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner. Sie erinnerte die Bevölkerung an die vom Gesundheitsreferat des Landes unterstützte FSME-Impfaktion.

Um nur 27 Euro für Erwachsene und 23 Euro für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre kann sich die Bevölkerung kostengünstig impfen lassen. Versicherte der Kärntner Gebietskrankenkasse zahlen 23 Euro (Erwachsene) bzw. 19 Euro (Kinder und Jugendliche), da die Refundierung direkt zwischen dem Land Kärnten und der Kärntner GKK abgewickelt wird. Anderswo Versicherte können sich den Zuschuss bei ihrer Versicherung erstatten lassen.

Erhältlich ist die Impfung, die allen Kärntnerinnen und Kärntnern ab dem vollendeten ersten Lebensjahr (bei besonders hohem Ansteckungsrisiko ab dem siebenten Lebensmonat) empfohlen wird, in allen Gesundheitsämtern und bei den niedergelassenen Ärzten. Eine Möglichkeit, um sich impfen zu lassen, bietet auch heuer wieder der "Lange Abend des Impfens" am 25. April von 16 bis 20 Uhr in allen Gesundheitsämtern.

Prettner wies auch auf folgendes "Phänomen" hin: Bereits 85 Prozent der Bevölkerung seien "irgendwann einmal" gegen FSME geimpft worden. "Doch das bedeutet nicht, dass sich diese 85 Prozent wirklich im Impfschutz befinden. Im Gegenteil: Im wissenschaftlich abgesicherten, korrekten Impfschema sind es mittlerweile nur mehr 46 Prozent aller Österreicher", warnte die Referentin. Sie appellierte daher, "von den Angeboten des Landes unbedingt Gebrauch zu machen. Denn Impfschutz ist Selbstschutz."



Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Grabner/Zeitlinger