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Klagenfurter Stadthalle erhält neuen Kabinentrakt

11.04.2018
LH Kaiser bei Spatenstich für Umbau - Infrastruktur um 4,2 Millionen Euro - Neu installiert wird ein Eishockey-Bundesleistungszentrum


Klagenfurt (LPD). Am Messegelände Klagenfurt rollen die Bagger an: Grund dafür ist der Umbau des Kabinentrakts der Eishalle in ein multifunktionales Trainingszentrum. Gestern, Dienstag, erfolgte der Spatenstich im Beisein von Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser. 4,2 Millionen Euro fließen in das Projekt, das von der Stadt Klagenfurt, dem Land Kärnten und der Republik Österreich finanziert wird, Bauherr sind die Kärntner Messen. Den Neubau werden sich der KAC und das neu installierte Bundesleistungszentrum teilen. Der Rohbau soll im Juli 2018 stehen, die Inbetriebnahme der neuen Räumlichkeiten ist im Oktober 2018 vorgesehen.

"Erfreulich ist, dass Klagenfurt nun den Status eines Bundesleistungszentrums für Eishockey erhält und mit dem Österreichischen Eishockeyverband eine 15-jährige Zusammenarbeit bezüglich der Nutzung vereinbart wurde", berichtete der Sportreferent. Der Umbau sei eine Aufwertung und bringe internationales Ansehen, Spiele und Turniere. Es sei eine weitere Investition in das Sportland Kärnten. "Ein enges Zeitkorsett, eine große Aufgabe - die Spaten sind bereit, wir sollten graben", so der Landeshauptmann.

Ich danke jedem einzelnen für das Zustandekommen, der Neubau ist unglaublich wichtig, nicht nur für unsere Profis, sondern besonders für die Jugend", sagte Klagenfurts Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz.

"Nachdem 2017 mit der Erneuerung der Sanitäranlagen, des Fanshops und der Installierung des LED-Hallenlichtes die erste Etappe abgeschlossen wurde, wird nun die zweite in Angriff genommen", berichtete Erich Hallegger, Geschäftsführer der Kärntner Messen.

Der neue Trakt wird um zwölf Meter an Tiefe gewinnen und auch ein Kellergeschoss ist vorgesehen. Der bisherige Kabinentrakt wird geschliffen und der entstehende Neubau beinhaltet vier Geschoße und eine Gesamtnutzfläche von 3.500 m². Prunkstück, neben zahlreichen Kabinen und einem neuen VIP-Bereich inklusive Terrasse, sind ein 200 m² großer Fitnessraum, ein sogenannter Skillsroom mit 140 m² und eine Skating Mill. Das ist ein hochmodernes (Eis-)Laufband, auf dem die Spieler ihre Eislauftechnik und Koordination verbessern können. Seitens des Rekordmeisters war der sportliche Leiter, Dieter Kalt, in die Planungen stark eingebunden.

Der Rohbau wird Ende Juli stehen, spätestens Anfang Oktober sollte der Trakt funktionsbereit sein, Teilbereiche werden dann in den darauffolgenden Wochen fertiggestellt. Der Saisonstart in der Stadthalle erfolgt planmäßig am 6. August 2018 und der Eisbetrieb läuft ungehindert durch das Baugeschehen. Der KAC übersiedelt während der Bauzeit in die Kabinen der Sepp Puschnig-Halle, für die Nachwuchsteams wird extra ein "Containerdorf" errichtet.

"Durch unseren gut durchdachten Ablaufplan sollte es keine Einschränkungen des Eissportbetriebes geben. Bei einem Projekt dieser Größenordnung ist man vor zeitlichen Verzögerungen zwar nie ganz gefeit. Ich bin aber optimistisch, dass alles nach Plan verläuft", hofft Architekt Christian Halm auf eine termingerechte Fertigstellung.

Unter den Anwesenden waren der designierte Landesrat Ulrich Zafoschnig, Landessportdirektor Arno Arthofer, Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler, Messe-Marketing-Leiter Christian Wallner, KAC-Manager Oliver Pilloni sowie von der Strabag Prokurist Bernhard Kowatsch und Gruppenleiter Andreas Ebner.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Ulli Sternig
Foto: LPD/Helge Bauer