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POLITIK

Frühjahrsputz auf den Kärntner Straßen

13.04.2018
LR Gruber leitet erste wichtige Maßnahmen im Straßenbaureferat ein


Klagenfurt (LPD). Alljährlich rücken die Mitarbeiter der Kärntner Straßenmeistereien aus, um die Spuren des vergangenen Winters auf und entlang der Kärntner Straßen zu beseitigen. Der neue Straßenbaureferent LR Martin Gruber hat daher gleich an seinem ersten Tag im Amt den dringend notwendigen Frühjahrsputz auf Kärntens Straßen beauftragt. Weggeworfener Müll muss von den Straßenbanketten und Gräben beseitigt werden, Park- und Rastplätze werden gesäubert, Fahrbahnen und Brücken maschinell gereinigt. Parallel dazu müssen auch die Amphibienschutzanlagen entlang der Straßen gewartet sowie Entwässerungsanlagen und Straßendurchlässe gereinigt werden.

Der Aufwand für den jährlichen Frühjahrsputz ist beträchtlich: für ein gepflegtes Erscheinungsbild der Kärntner Straßen fallen rund 13.000 Arbeitsstunden an. Sieben moderne Kehr- und Spülgeräte sind im Einsatz, rund 100 LKW-Ladungen Müll werden entsorgt. Die Kosten belaufen sich auf rund 700.000 Euro. "Die Kärntner Straßenerhaltung setzt sich seit Jahren aktiv für die Reinhaltung der Umwelt ein und leistet somit einen wesentlichen Beitrag für ein sauberes Kärnten entlang unserer 2.750 km Straßen. Ich bin überzeugt davon, dass diese Aufgabe gewissenhaft und kompetent von den 17 Kärntner Landesstraßenmeistereien umgesetzt wird und bedanke mich auf diesem Wege bei allen Mitarbeitern für ihren Einsatz", erklärt der neue Straßenbaureferent.

Auch für zwei weitere Maßnahmen erteilte Gruber bereits heute den Startschuss: die Projektierung der B100 Drautal Straße im Bereich Berg im Drautal und die Ausarbeitung eines Kärntner Radwege-Masterplans. "Die B100 Drautal Straße ist vor allem im Bereich Berg im Drautal seit Jahren ein Dauerthema in der Kärntner Politik. Wir haben den Ausbau des Bestandes nun im Regierungsprogramm als prioritäres Straßenbauprojekt festgelegt. Es gilt daher keine weitere Zeit zu verlieren und alle notwendigen Maßnahmen zu setzen, um mit der Projektierung für Berg im Drautal starten zu können", so Gruber.

Investiert werden soll auch in das Kärntner Radwegenetz. "Wir planen eine Förderoffensive in den Radverkehr, um den Kärntnerinnen und Kärntnern aber auch unseren Gästen eine Radinfrastruktur bieten zu können, die qualitativ auf höchstem Niveau ist", verrät Straßenbaureferent Gruber. Als Basis dafür soll von der zuständigen Fachabteilung umgehend mit der Ausarbeitung eines Radwege-Masterplans begonnen werden. "Es geht um ein attraktiveres Radwegenetz, um notwendige Lückenschlüsse und um Rahmenbedingungen für eine sichere und leichtere Nutzung des Rads im Verkehrsalltag", fasst Gruber einige der Ziele zusammen. Nicht zuletzt aber sollen im Masterplan auch radtouristische Potenziale aufgezeigt werden, weshalb Gruber bei diesem Thema eine enge Zusammenarbeit mit dem Kärntner Tourismus und seinem Regierungskollegen LR Ulrich Zafoschnig ankündigt.



Rückfragehinweis: Büro LR Gruber
Redaktion: Kornek-Goritschnig/Böhm