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GTI-Treffen: Einhaltung von gesetzlichen, moralischen und hygienischen Grundbedingungen gefordert

14.04.2018
LRin Schaar: Strenge Kontrollen und vom Bundesministerium sicherzustellende Exekutivaufstockung sollten Anrainer schützen und Autofans kontrollierbaren und kontrollierten Aufenthalt ermöglichen


Klagenfurt (LPD). Klar Stellung zum GTI-Treffen inklusive der ausufernden Vor- und Nachtreffen bezieht heute, Samstag, Kärntens neue Umweltlandesrätin Sara Schaar: "Es ist die Aufgabe der Polizei, für Recht und Ordnung zu sorgen. Ich nehme die Anliegen der Anrainer und der Bürgerinitiative sehr ernst. Erfreulicherweise gibt es seitens der Kärntner Polizei, wie medial berichtet, zahlreiche Initiativen und Maßnahmen, die letztlich zu einer Entlastung der Bevölkerung beitragen sollten", so Schaar, die beispielsweise Informationskampagnen auch in sozialen Netzwerken oder Videoüberwachungen erwähnt.

"Die Bemühungen sind so weiter zu verstärken, dass allen Besuchern des GTI-Treffens und der Vortreffen klar sein muss, dass Kärnten sich einerseits über friedliebende Besucherinnen und Besucher sowie Autofans freut, und es andererseits harte Konsequenzen bei Verstößen gegen Gesetze gibt. Unsere Gäste haben Rechte, sie haben aber auch Pflichten", macht Schaar deutlich. Die Umweltreferentin will sich selbst mit der Landespolizeidirektion zusammensetzen, um entsprechende Möglichkeiten auszuloten.

Vom Innenministerium erwartet sich die Umweltlandesrätin im Interesse aller Beteiligten in weiterer Folge eine massive und stärkere Präsenz auch bei den Vor- und Nachtreffen, konsequente Kontrollen und strenges Vorgehen. "Die notwendige Mann- und Frauenstärke hat das BMI sicherzustellen. Anstatt sein Glück auf dem Rücken von ein paar Polizeipferden zu suchen, erwarten wir und erwartet sich Kärnten von Innenminister Herbert Kickl die entsprechenden Exekutivkräfte zu gewährleisten", macht Schaar deutlich.

Grundsätzlich sei es erfreulich, dass Kärnten sich einer so großen und weiter steigenden Beliebtheit erfreut. Dass sich das auch in den Tourismus-, Wirtschafts- und Wertschöpfungszahlen niederschlägt sei ein positiver und nicht wegzuleugnender Faktor. "Kärnten ist für seine Gastfreundlichkeit bekannt und beliebt. Dieses freundliche Image und Gesicht unseres Bundeslandes sollten wir weiter pflegen", so Schaar. Ganz unmissverständlich festzuhalten sei gleichzeitig auch, "dass wir von allen - Kärntnerinnen und Kärntnern ebenso wie von unseren Gästen - die Einhaltung von Recht und Gesetz bedingungslos einfordern. Mehr noch, das was Gäste von uns, unserem Land, den Unternehmen und der Bevölkerung erwarten - nämlich genau jene Freundlichkeit, für die wir eben so beliebt und bekannt sind - genau das erwarten wir auch umgekehrt."

Dauerbeschallung durch absichtlich herbeigeführte Fehlzündungen, illegale Straßenrennen und Gummi-Gummi-Duelle hätten in Kärnten ebensowenig Platz, wie ausufernde Saufgelage, Verunstaltung von und Urinieren oder ähnliches auf privaten oder öffentlichen Grundstücken. "Ja, junge Menschen sollten feiern können, das sollte aber so von Statten gehen, dass damit andere nicht in ihrer Gesundheit und ihrem Wohlbefinden gestört werden und der Umwelt nachhaltiger Schaden zugefügt wird", betont Schaar.



Rückfragehinweis: Büro LRin Schaar
Redaktion: Schäfermeier/Böhm