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Ironman Austria-Kärnten feiert 20-Jahr-Jubiläum

25.04.2018
Sportreferent LH Kaiser: Ironman ist Markenzeichen für Kärnten - Klagenfurt entwickelt sich neben Hawaii zum bekanntesten und beliebtesten Ironman-Wettkampf weltweit


Klagenfurt (LPD). Im Seepark Hotel in Klagenfurt fand heute, Mittwoch, eine Pressekonferenz aus Anlass des 20-Jahr Jubiläums des Ironman Austria-Kärnten statt. Seitens des Landes nahm Sportreferent Landeshauptmann Peter Kaiser teil. Er ging selber fünfmal beim Ironman in Klagenfurt an den Start.

Für den Landeshauptmann ist der Ironman eine Aushängeveranstaltung und ein Markenzeichen für Kärnten. "Die Naturarena und das tolle Publikum sind Motivation für die Profis als auch für Hobbysportler", so Kaiser. Seine Seriosität spricht für eine weitere lange Dauer. Der Sportreferent wagte sogar eine kühne Prognose. "Wenn die Stadt Klagenfurt 1000 Jahre alt wird, wird der Ironman Austria-Kärnten 520 Jahre alt. Neben Hawaii entwickelt sich Klagenfurt zu einem der bekanntesten und beliebtesten Wettkämpfe weltweit." Der Landeshauptmann zeigte sich zudem stolz über seine fünf Zieleinläufe. "Die Ironman Finisher Medaillen sind die einzigen Medaillen, die ich mir aufgehoben habe", gab Kaiser bekannt.

Weitere Interviewpartner von Moderator Joschi Peharz waren Klagenfurts Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz, Kärnten Werbung-Chef Christian Kresse, Helmuth Micheler vom Tourismusverband Klagenfurt , Ironman Triathlon-Präsident Walter Zettinig, Ironman-Managing-Direktor Erwin Dokter und die Triathleten Marlies Penker und Thomas Steger.

Die Bürgermeisterin lobte den Ironman Austria-Kärnten als Top Werbeträger für die Landeshauptstadt. Auch Kresse und Zettinig sprachen von einer Leuchtturmveranstaltung für die Region. Für den letzten Finisher gibt es von der Kärnten Werbung eine "Slow Foot-Party" in der "Slow-Food-Region" Kötschach-Mauthen , teilte Kresse mit. Für Micheler soll der besondere Stellenwert der Sportveranstaltung in Klagenfurt nun auch das ganze Jahr über sichtbar sein. "Entlang des Lendkanals werden zwei Ironman-Monumente aufgestellt, die die Gewinnernamen der letzten 20 Jahre verewigen. Als sichtbares Zeichen 365 Tage im Jahr, dass Klagenfurt die Ironman City Europas ist", teilte er mit. Zettinig deponierte, dass ein 50 Meter Sportbecken in einem neuen Hallenbad der größte Wunsch aller Triathleten sei.

Für die Sportler und Zuschauer gibt es heuer Änderungen, wie eine neue Laufstrecke, gab Dokter bekannt. "Die 3.300 Athleten kommen heuer dreimal an der Ziellinie vorbei, ehe sie nach 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen in den Zielkanal einbiegen. Diese Änderung verspricht nicht nur ein noch besseres Zuschauererlebnis, sondern soll vor allem Motivationsschub und Ansporn für die Athleten für den Zieleinlauf sein. Dort werden sie wie gewohnt von Paul Kaye und seinem Team mit den Worten "You are an Ironman" empfangen.

Zum 20jährigen Jubiläum werden auch die drei Gründer Stefan Petschnig, Helge Lorenz und Georg Hochegger in einer Staffel am Start stehen. Ihr Start hat einen karitativen Hintergrund. "Für jeden zurückgelegten Kilometer stellt die Ironman Foundation 226 USDollar - sie stehen für die insgesamt 226 Kilometer eines Ironman Bewerbs - zur Verfügung.

Das Starterfeld unter den Profis kann mit hochkarätigen Namen aufwarten. Bei den Herren gehen der Brite David McNamee (3. Rang Ironman World Championship 2017 Hawaii) bzw. der US-Amerikaner Andy Potts (Siebenfacher Ironman Sieger, 7. Rang Ironman World Championship 2017 Hawaii, Olympiateilnehmer) an den Start.

Bei den Damen wird ein Duell zwischen der Deutschen Mareen Hufe (11. Rang IRONMAN World Championship 2017 Hawaii) und der zweifachen Ironman Austria Kärnten Siegerin Eva Wutti (2015, 2017), sie hält die drittschnellste Ironman Zeit, erwartet. "Wenn ich Marino Vanhoenackers Rekord von acht Siegen einstellen möchte, muss ich noch sechsmal gewinnen," rechnete die smarte Kärntnerin vor. Die Kärntnerin Marlies Penker geht mit Startnummer 72 zum 19 Mal an den Start. "Ich bin nicht die flotteste, aber fröhlichste Athletin", gab sie bekannt.

Spannend kann auch das Duell zwischen dem Tiroler Thomas Steger und dem Vorarlberger Paul Reitmayr aus Sicht Österreichs werden. Steger, Staatsmeister auf der Triathlon-Mitteldistanz 2015, gibt sein Debüt über die Langdistanz. Reitmayr gibt nach seiner schweren Verletzung 2017 ein Comeback. Er hielt 2016 bei seinem Langdistanz- Debüt (Rang Sechs, Vizestaatsmeister) lange mit Seriensieger Marino Vanhoenacker mit.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Michael Zeitlinger
Fotohinweis: LPD/Peter Just