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Messe in Arnoldstein unterstützt regionale Infrastruktur

27.04.2018
LH Kaiser eröffnet Messe-Tage in Arnoldstein - Mini-ASTRAD liefert Infos zur Straßenerhaltung und für den Winterdienst - Kaiser bestätigt nachhaltiges Straßenbau-Programm für Kärnten


Klagenfurt (LPD). Die Mini-ASTRAD (Austria Straßen Dienst), eine Eintages-Fachmesse, die sich mit den Themen Straßenerhaltung, Unterhaltspflege, Maschinentechnik und den Winterdienst mit beispielsweise einer Glatteis-Frühwarnung beschäftigt, hat Landeshauptmann Peter Kaiser heute, Freitag, in Arnoldstein eröffnet.

Diese Messe, die erstmals 2016 stattgefunden hat und auf großes Interesse bei den Kommunen und den Bauhofleitern sowie deren Mitarbeitern gestoßen ist, liefert wichtige Informationen für den Erhalt der Infrastruktur im ländlichen Raum und für eine intensivere Zusammenarbeit der Gemeinden. Die Menschen in den Gemeinden müssen intakte Straßen vorfinden, vor allem der Winterdienst steht dabei immer wieder stark im Fokus.

Kaiser lobte in seiner Eröffnungsrede die Vorbildfunktion des Wirtschaftshofes in Arnoldstein, der mit seinen Ideen und Projekten die interkommunale Zusammenarbeit forciert. "Der Wirtschaftshof vermittelt mit dieser Messe anderen Gemeinden sein Know-How, die Trends bei den Gerätschaften und die neuen Möglichkeiten für die Pflege der Verkehrs-Infrastruktur", so Kaiser.
Als Personalreferent des Landes nutzte Kaiser auch die Gelegenheit, sich bei den Mitarbeitern der Gemeinde-Bauhöfe zu bedanken. "Sie leisten wichtige Arbeit für die Bevölkerung, sie erhalten die Straßen, sie sorgen für Sicherheit, sie müssen im Winter oft rund um die Uhr ihre Leistung bringen. Herzlichen Dank!", betonte Kaiser.

Kaiser nahm bei seiner Eröffnungsrede auch Bezug zum neuen Regierungsprogramm und bestätigte ein nachhaltiges und länger andauerndes Straßenbauprogramm für Kärnten. "Wir müssen viele Straßen in Kärnten sanieren, wir müssen auch zahlreiche ausbauen, dafür werden wir im Sinne des Budgets Prioritäten setzen", wies Kaiser hin.

Bürgermeister Erich Kessler, der Kaiser das 3-Länder-Eck-Marterl in Miniaturform als Geschenk überreichte, verwies darauf, dass sich der Wirtschaftshof Arnoldstein zum kommunalen Kompetenzzentrum im unteren Gailtal entwickelt hat. Die Errichtung und Sanierung des Wirtschaftshofs habe über 640.000 Euro ausgemacht. Damit werden auch Leistungen in den Nachbargemeinden im Ausmaß von über 300.000 Euro im Jahr erbracht. Als nächsten Schritt kündigte Kessler die Errichtung eines gemeinsamen Abfall-Sammelzentrums mit den umliegenden Gemeinden an.

In Vertretung von Straßenbaureferent LR Martin Gruber, überbrachte Hubert Amlacher, Abteilungsleiter-Stv. des Straßenbaureferates, die Grußworte. Amlacher lobte die gute Zusammenarbeit des Wirtschaftshofes Arnoldstein mit dem Land. Die Straßenbauabteilung hat auf der Messe sämtliche Sondergeräte ausgestellt. Auch für die Mitarbeiter der Abteilung ist diese Messe laut Amlacher ein wichtiger Impulsgeber.

Neben dem fachlichen Austausch der Bauhofmitarbeiter mit Experten stehen im Rahmen der Messe zahlreiche Vorträge und Gerätepräsentationen am Programm. Unimog-Modelle, Streugeräte oder Schneepflüge und Mähraupen werden aus- und vorgestellt, die die Arbeit in den Bauhöfen effizienter gestalten können. Viele Fahrzeuge können auch gleich vor Ort getestet werden.

Die Messe findet am Gelände des Wirtschaftshofes in Arnoldstein statt. Über 100 Tagungsteilnehmer aus den Gemeinden sind eingeladen.

Aber auch am Samstag geht die Arnoldsteiner Messe weiter. Da präsentieren sich örtliche Betriebe und beweisen damit ihre regionale Wirtschaftskraft und stellen ihre Notwendigkeit als regionale Arbeitgeber unter Beweis. Über 20 Aussteller sind am Gelände des Wirtschaftshofes vertreten. Vom Handwerk über die Kultur bis hin zu Tourismus- und Freizeitbetrieben finden Besucher alle Branchen vor. Am Samstag findet auch das Finale der Schneepflugmeisterschaft statt.




Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Gerlind Robitsch
Fotohinweis: LPD/Höher