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Kärntens Sachgüterproduzenten legen neuerlich zu

28.04.2018
LH Kaiser, LHStv.in Schaunig: Steigerungsraten in Kärnten liegen über Österreich-Schnitt - Nach Inlandskonsum hat sich auch Auslandsnachfrage erhöht


Klagenfurt (LPD). Der seit Jahresbeginn 2016 spürbare konjunkturelle Aufschwung der heimischen Wirtschaft war zu allererst vom aufblühenden inländischen Konsum getragen. In weiterer Folge machte sich aber auch eine Belebung der Außennachfrage bemerkbar. "Insbesondere profitiert davon der Produktionssektor, der sowohl aus dem Inland, aber auch aus dem benachbarten Ausland positive Nachfrageimpulse erhält. Außerdem treibt die hohe Auslastung der Produktionskapazitäten die Investitionsfreudigkeit voran", berichten Landeshauptmann Peter Kaiser und Arbeitsmarktreferentin LHStv.in Gaby Schaunig heute, Samstag.

So konnte die Sachgüterproduktion Kärntens im Jahr 2017 monatliche Produktionswerte aufweisen, die stets über dem Vorjahresniveau lagen. Auch für den nunmehr vorliegenden Monat Jänner 2018 wurde mit einem Plus von 13,7 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahrs ein deutlicher Produktionszuwachs festgestellt. "Die Steigerung liegt einmal mehr stark über dem Österreich-Schnitt, der im Jänner bei 7,3 Prozent lag", sagen Kaiser und Schaunig.

Gegliedert nach den Hauptwirtschaftsbereichen ergibt sich folgendes Bild: Besonders deutliche Zuwachsraten gab es in den Sparten Energie- und Wasserversorgung (+ 36,3 Prozent), Bauwesen (+ 15,2 Prozent) und Sachgütererzeugung (+ 8,4 Prozent). "Mit unseren Investitionen in Infrastruktur wie Hochbau, Straßenbau und Breitbandausbau stärken und stützen wir die Kärntner Wirtschaft. Das Kärntner Bauinvestitionsprogramm, das alle öffentlichen Aufträge abbildet, umfasst heuer Gesamtinvestitionen in der Höhe von 832,4 Millionen Euro. Damit werden in Kärnten 9000 Arbeitsplätze abgesichert", so Kaiser und Schaunig.


Rückfragehinweis: Büros LH Kaiser, LHStv.in Schaunig
Redaktion: Matticka/Sternig