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Weiterer Ausbau der Kinderbetreuung dringend notwendig

10.05.2018
LR Sara Schaar: Umsetzung weiterer dringend notwendiger Kinderbetreuungsmaßnahmen im Fokus der FamilienreferentInnenkonferenz in St. Pölten - Sicherstellung der Finanzierung hat oberste Priorität


Klagenfurt (LPD). Im Zentrum der Familienreferenten-Konferenz stand die Forderung der ReferentInnen an Bundesministerin Bogner-Strauß, die mit Ende 2018 auslaufenden Bund-Länder-Vereinbarungen (Paragraph 15a-Vereinbarungen)zu verlängern. Konkret geht es dabei um den Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen der 0- bis 6-Jährigen.

"Die Sicherstellung der Finanzierung hat oberste Priorität", betont Kärntens Familienreferentin LR Sara Schaar. "Die Ministerin hat sich gestern für eine Verlängerung der so genannten 15a-Vereinbarungen, die u.a. den Kindergartenausbau, das Gratis-Kindergartenjahr und die sprachliche Frühförderung betreffen, ausgesprochen. Offen ließ sie jedoch, in welcher Höhe die Unterstützung vonseiten des Bundes für die Länder künftig ausfallen wird", weist Schaar hin.
Hatte der Bund für 2018 noch 52 Mio. Euro für den Kindergartenausbau budgetiert, so soll es in den kommenden Jahren diesbezüglich zu Einsparungen kommen.

Schaar: "Hier darf es zu keinerlei Kürzungen kommen! Im Bereich der frühkindlichen Betreuung gibt es nach wie vor großen Nachholbedarf. Extrem ist die Situation für Eltern im ländlichen Raum bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Viele berufstätige Frauen sind dadurch gezwungen, in Teilzeitarbeit zu gehen. Die negativen Auswirkungen sind nicht nur ein niedrigeres Familieneinkommen, sondern in weiterer Folge auch geringere Pensionshöhen."

Schaar fordert eine merkbare Beschleunigung bei den Verhandlungen, denn der Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen duldet keinen Aufschub. "Die Familien müssen unterstützt werden!", betont Schaar.


Rückfragehinweis: Büro LR Schaar
Redaktion: Pinter/Robitsch