News

POLITIK

Sparen auf Kosten der Jugend ist inakzeptabel

15.05.2018
Jugendreferentin LR Schaar - Kritik an den Sparplänen der Bundesregierung auf Kosten der Lehrlinge


Klagenfurt (LPD)."Ich lehne jedwede Kürzung im Bereich der Jugend und die damit verbundenen Ausbildungskosten-Kürzungen ab", übt Jugendreferentin LR Sara Schaar heute, Dienstag, Kritik an den Sparplänen der Bundesregierung. Diese will den Verdienst volljähriger Lehrlinge in überbetrieblichen Ausbildungsstätten auf knapp die Hälfte kürzen. Das bedeutet, dass 150 junge Kärntnerinnen und Kärntner zwischen 18 und 25 Jahren direkt davon betroffen wären.

"Bei jungen Erwachsenen, die sich in Ausbildung befinden und unsere Fachkräfte von morgen sind, einzusparen, ist ein völlig verkehrter Ansatz. Noch dazu, wo der Fachkräftemangel permanent von den VertreterInnen der Wirtschaft bemängelt wird. Ist das etwa der neue politische Stil der Bundesregierung? Sparen auf Kosten der Zukunft unserer Jugend? Das ist inakzeptabel", betont Schaar. "Junge Menschen sollten auf ihrem Weg in die Berufswelt bestmöglich unterstützt werden", so die Jugendreferentin.

Um auch volljährigen Lehrlingen, die oft höhere Lebenshaltungskosten haben als Lehrlinge, die noch bei ihren Eltern wohnen, finanziell unter die Arme zu greifen und ihnen damit eine Chance für eine Berufsausbildung zu ermöglichen, wurde die höhere Lehrlingsentschädigung eingeführt. "Dort einzusparen, ist ein großer Rückschritt und rücksichtslos", so Schaar.

Nach den Einsparungen bei älteren Langzeitarbeitslosen folgen nun die Pläne, bei jungen Erwachsenen zu sparen. "Diese Bundesregierung setzt den Sparstift bei den Schwächsten in der Gesellschaft an", kritisiert die Kärntner Jugendreferentin die "soziale Kälte".


Rückfragehinweis: Büro LR Schaar
Redaktion: Pinter/Rauber