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Hautschutzkampagne: Kleine "Sunchecker" starten durch

18.05.2018
LHStv.in Beate Prettner: Workshops in Volksschulen läuten Hautschutzkampagne 2018 ein - Wer seine Haut schützt, schützt seine Gesundheit


Klagenfurt (LPD). Sie ist mittlerweile liebgewordene Tradition geworden - und heute wichtiger denn je, die Hautschutzkampagne. "Die Sommer werden heißer, die Gefahren der Sonne potenzieren sich. Umso notwendiger ist es, über ‚Sonne und Leben’ Bescheid zu wissen", ist Gesundheitsreferentin Beate Prettner überzeugt. Gesundheitsförderung könne gar nicht früh genug beginnen: "Je früher gefördert und das Bewusstsein geschärft wird, desto effektiver ist die Wirkung", sagte Prettner. Daher müsse man schon die Jüngsten zu "kleinen Hautschutzexperten" machen.

Und genau das ist Ziel der Hautschutzkampagne, die heute mit einer Präsentation in der Volksschule Wölfnitz in ihre 18. Saison gestartet ist. Die Vorsorgeaktion beginnt mit Workshops in Kärntner Schulen, die in den Monaten Mai und Juni stattfinden. Im Juli sind dann Experten an Seen und in Strandbädern anzutreffen, wo sie Badegäste vor Ort informieren. Mehr als 300.000 Menschen konnten dadurch schon erreicht werden.

Die Hautschutzkampagne ist eine Gemeinschaftsaktion des Gesundheitsreferates des Landes Kärnten, der Kärntner Gebietskrankenkasse, der Ärztekammer/Fachgruppe Dermatologen und dem Landesschulrat für Kärnten. "Wir bündeln die Kräfte, um aufzuklären. Gesundheitspolitik beginnt nicht bei der Behandlung, sondern bei der Vermeidung von Krankheiten. Und jedem sollte bewusst sein, wie viel er selbst zum Erhalt seiner Gesundheit beitragen kann", betonte Prettner. Ihr Appell: "Wer seine Haut schützt, schützt seine Gesundheit!"

KGKK-Obmann Georg Steiner erklärte Intention und Ziel der Hautschutz-Workshops: "Unser Ziel ist es, das Bewusstsein für die Risiken eines zu intensiven Sonnengenusses schon bei den Jüngsten zu wecken. Schüler erhalten wichtige Tipps im Umgang mit UV-Strahlen, bekommen eine individuelle Hauttyp-Bestimmung, erfahren, über welche Eigenschutzzeit ihre Haut verfügt und werden schließlich als Hautprofis ausgezeichnet." Die Lerninhalte werden im Rahmen der Initiative unter dem Motto "Hautschutz ist kinderleicht" interaktiv und anschaulich vermittelt. Dafür wurde eine "Suncheck"-Karte entwickelt, mit der Kinder die Stärke der UV-Strahlung feststellen können.

Für Bildungsdirektor Rudolf Altersberger sind die Workshops ein Beispiel dafür, wie lebensnah und gesund Bildung sein könne. Das große Interesse und die engagierte Teilnahme von Kärntner Bildungseinrichtungen würden zudem zeigen, dass das Thema bei den Schülern "auch ankommt".
Wie Max Wutte, Fachgruppenobmann Dermatologie der Ärztekammer für Kärnten, erklärte, seien es gerade die Sonnenbrände, die in der frühen Kindheit erworben wurden, die ein mögliches Hautkrebsrisiko in späterer Folge erhöhen könnten. "Daher ist es besonders wichtig, bereits Kinder mit Gesundheitswissen so auszustatten, dass sie sich selbst wirksam schützen können."
Für die Gesundheitsreferentin ist die Hautschutzkampagne jedenfalls ein "Vorbildprojekt - weil wir geschlossen und entschlossen an einem Strang ziehen." Hautgesundheit würde uns alle angehen…


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Prettner
Redaktion: Grabner/Robitsch
Fotohinweis: Büro LHStv.in Prettner