News

POLITIK

Infineon 2 - Milliardeninvestition stärkt Wirtschaftsstandort Kärnten

18.05.2018
LR Zafoschnig: Österreichweit größtes Investitionsprojekt nach Kärnten geholt - 1,6 Milliarden Euro Standortinvestment schafft 400 neue Jobs in Zukunftsbranche - Neues Standortentwicklungsgesetz ermöglicht rasche Verfahren und Deregulierung


Klagenfurt (LPD). "Mit der Milliardeninvestition in den weiteren Ausbau von Infineon wird in den nächsten Jahren der Wirtschaftsstandort Kärnten konsequent weiter gestärkt. Dieses Projekt ist einzigartig für unser Land und bietet neue Chancen für die Region und unseren Standort", zeigt sich Wirtschaftslandesrat Ulrich Zafoschnig heute, Freitag, hoch erfreut über die Nachricht, dass Infineon weiter auf den Standort Kärnten setzt. "Die gemeinsamen Bemühungen der letzten Wochen haben sich ausgezahlt. Ich freue ich mich, dass es im starken Schulterschluss zwischen Bund, Land, der Stadt Villach und Infineon gelungen ist, diese betriebliche Investition in Milliardenhöhe nach Kärnten zu holen", sagt er. Konkret werden 1,6 Mrd. Euro in einem Schlüsselsegment der Infineon investiert und damit rund 400 neue Jobs in Villach geschaffen.

Die Investition von Infineon habe eine österreichweit einzigartige Größenordnung. "Es ist damit das größte Standortinvestment in Österreich in der jüngeren Geschichte - und diese findet in Kärnten statt", streicht Zafoschnig nochmals die Bedeutung des Projekts hervor. Diese Investition gebe dem Standort einen weiteren Schub und zeige, dass das Vertrauen in Kärnten gegeben ist. "Das ist auch ein Effekt der verlässlichen Wirtschaftspolitik der letzten Jahre", betont Zafoschnig. Die Investition sei ein wesentlicher Impuls für die Schaffung hochqualifizierter neuer Arbeitsplätze und die Positionierung Kärntens als Wirtschaftsstandort.

Kärnten habe sich in der Standortwahl gegen andere Regionen erfolgreich behauptet. Die Entscheidung für Kärnten bestätige, dass die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen in Kärnten gut sind. "Diese gilt es, konsequent weiter zu verbessern", so der Wirtschaftslandesrat, der in diesem Zusammenhang die Wichtigkeit des neuen Standortentwicklungsgesetzes des Bundes für Investitionen wie diese hervorstreicht. "Große Investitionsprojekte wie dieses werden damit künftig noch rascher abgewickelt werden können. Wir werden für Kärnten das Maximale aus den Möglichkeiten dieses Gesetzes herausholen", erläutert Zafoschnig.

"Wir werden nun im Land Kärnten gemeinsam in der Regierung und mit allen Partnern Maßnahmen setzen, diese Entscheidung bestmöglich zu begleiten. Insbesondere werden wir alle Hebel in Bewegung setzen, dass die nötigen Verfahren rasch durchgeführt werden", so Zafoschnig. Durch das neue Standortentwicklungsgesetz, das derzeit von Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck erarbeitet wird und ab 2019 umgesetzt wird, werden Projekte von besonderer wirtschaftlicher Bedeutung, wie der Ausbau der Infineon, künftig prioritär behandelt. Eine Expertenkommission auf Bundesebene bewertet, für welche Projekte dieses Gesetz angewendet wird. "Das bedeutet raschere Verfahren und mehr Planungssicherheit für die Wirtshaft", ist sich Zafoschnig sicher. "Ich habe bereits im Land eine Task-Force eingerichtet, damit das Projekt "Infineon" sich auch in der Projektliste dieses Gesetzes findet", erklärt der Wirtschaftslandesrat.



Rückfragehinweis: Büro LR Zafoschnig
Redaktion: Hetzel/Böhm