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WIRTSCHAFT

Infineon 3 - Kärnten als Technologie-Standort massiv gestärkt

18.05.2018
LHStv.in Schaunig: Milliardeninvestition von Infineon stärkt Position Kärntens als europäischer Mikroelektronik-Hotspot - Dank an Mitarbeiter für die gute Vorbereitungsarbeit


Klagenfurt (LPD). 1,6 Milliarden Euro investiert der internationale Halbleiterkonzern Infineon in eine neue Chipfabrik in Villach. "Das ist eine großartige Nachricht für die Stadt, für das Land, und ein Zeichen des großen Vertrauens, den dieser Weltkonzern in den Standort Kärnten setzt", sagt LHStv.in Gaby Schaunig, zuständige Referentin für Technologie, Forschung & Entwicklung und Wirtschaftsförderung.

400 neue Top-Arbeitsplätze werden entstehen. Dass sich Kärnten konzern-intern gegen andere mögliche Standorte durchsetzen konnte, zeige, dass unser Land nach der Aufarbeitung der Lasten der Vergangenheit nunmehr als Wirtschaftsstandort international geachtet und begehrt ist. "Ein großes Dankeschön gilt allen beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Landesverwaltung und des Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds, die gemeinsam mit Infineon und der Stadt Villach die Vorbereitungen, die zu dieser positiven Konzernentscheidung führten, massiv unterstützt haben", so Schaunig.

Der Baubeginn für die neue Fabrik ist für die erste Jahreshälfte 2019 geplant, die Fertigung soll Anfang 2021 starten. Die Gesamtsumme von 1,6 Milliarden Euro wird über einen Zeitraum von sechs Jahren investiert. "Damit erhält Kärnten auf seinem erfolgreich eingeschlagenen Weg zu einem der europäischen Hot Spots der Mikroelektronik enormen Schub. Über den Silicon Alps Cluster gewinnen wir an internationaler Sichtbarkeit, die Silicon Austria Labs werden Forschung & Entwicklung auf diesem Gebiet in Kärnten weit vorantreiben", so Schaunig.

Rund um die heimischen Leitbetriebe wie Infineon haben sich zahlreiche KMUs erfolgreich als Zulieferer etabliert. "Dazu gehören etwa fünf Kärntner Reinraum-Spezialisten, die sich über ein KWF-Entwicklungsprogramm zur Clean Corporation zusammengeschlossen haben und nunmehr Komplettservices rund um den Reinraum anbieten können und damit sogar am Weltmarkt reüssieren", berichtet Schaunig. Die Stärkung des Infineon-Austria-Headquarters in Villach biete auch den heimischen Betrieben große neue Chancen.


Rückfragehinweis: Büro LHStv.in Schaunig
Redaktion: Matticka/Robitsch