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Infineon 2: Gemeinsam für den Wirtschaftsstandort Kärnten

25.05.2018
Rahmenbedingungen für geplante Milliardeninvestition sollen mit gemeinsamer Anstrengung geschaffen werden - Ausbau stärkt das gesamte Bundesland


Klagenfurt (LPD). Schon in der ersten Jahreshälfte 2019 soll mit dem Bau einer 300 Millimeter-Chipfabrik am Infineon-Standort in Villach begonnen werden. Gemeinsam wollen die politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen die dafür nötigen Rahmenbedingungen schaffen. Man sei bereit, gemeinsam Großes zu schaffen - das zeigte das große Interesse an der Präsentation der Ausbaupläne, die heute, Freitag, in Villach über die Bühne ging. Neben den Regierungsmitgliedern waren auch die Klubobmänner Markus Malle und Gernot Darmann, sowie Hartmut Prasch, Landesamtsdirektor Dieter Platzer und Landtagspräsident Reinhart Rohr geladen.

"Dass sich Kärnten konzern-intern gegen andere mögliche Standorte durchsetzen konnte, zeigt, dass unser Land nach der Aufarbeitung der Lasten der Vergangenheit nunmehr als Wirtschaftsstandort international geachtet und begehrt ist", freut sich Technologiereferentin LHStv.in Gaby Schaunig. Die Stärkung des Infineon Austria-Headquarters in Villach biete auch den heimischen Betrieben große neue Chancen.

"Dieses Milliardenprojekt ist für Kärnten nachhaltig! Wir müssen gemeinsam versuchen, auch die Natur- und Umweltsituation vor Ort bestmöglich zu gestalten", betonte Landesrätin Sara Schaar.

"Der Ausbau von Infineon mit den verbundenen Investitionen in Höhe von 1,6 Milliarden Euro am Standort Villach ist phantastisch für Kärnten und stärkt nicht nur die Region, sondern das ganze Bundesland enorm. Damit ist Kärnten weiter mit Vollgas unterwegs Richtung Zukunft", zeigte sich LR Daniel Fellner begeistert.

Als beeindruckend bezeichnete Landesrat Martin Gruber nach der Projektpräsentation die Investitionspläne von Infineon. "Ein so deutliches Ja zum Standort Kärnten eines internationalen Konzerns macht stolz und freut mich", so Gruber. Es sei auch ein wichtiges Signal an junge Kärntnerinnen und Kärntner, dass eine ländliche Region wie Kärnten berufliche Zukunftsperspektiven in internationalen Arbeitsbereichen biete. "Die Politik hat nun die Aufgabe, Rahmenbedingungen zu schaffen, um das Unternehmen bei dieser Investition bestmöglich zu unterstützen, sei es durch Verfahrensbeschleunigungen, durch die verbesserte Anbindung der Mitarbeiter an den öffentlichen Verkehr oder die Anbindung des Standorts an Radwege, um eine attraktive Gesamtsituation zu schaffen."

"Dieser große Schritt von Infineon ist auch ein Effekt der verlässlichen Wirtschaftspolitik der vergangenen Jahre", betonte LR Ulrich Zafoschnig. "Wir werden nun im Land Kärnten gemeinsam in der Regierung und mit allen Partnern Maßnahmen setzen, diese Entscheidung bestmöglich zu begleiten. Insbesondere werden wir alle Hebel in Bewegung setzen, damit die nötigen Verfahren rasch durchgeführt werden", so der Wirtschaftslandesrat.



Rückfragehinweis: Büros Regierungsmitglieder, Infineon Technologies AG
Redaktion: Susanne Stirn
Fotohinweis: LPD/Bauer