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Rüsthaus- und Fahrzeugweihe in St. Veit

26.05.2018
LH Kaiser, LR Fellner und LR Gruber zollten Blauröcken Respekt: Beste Ausrüstung für Feuerwehr sei eine Verpflichtung


Klagenfurt (LPD). Seit November 2017 ist es bereits "bewohnt" - heute, Samstag, wurden das neue und topmoderne Rüsthaus der Freiwilligen Feuerwehr St. Veit sowie ein ebenfalls bereits im Einsatz stehendes neues Fahrzeug gesegnet. Kommandant Josef Kropiunig und die beiden Patinnen Ulrike Gaggl und Sabrina Weinreich strahlten mit der Sonne um die Wetter, als sie dem Landeshauptmann Peter Kaiser, Landesfeuerwehrreferenten Daniel Fellner und Landesrat Martin Gruber Ausrüstung und Infrastruktur erstmals offiziell präsentierten. Unter den Ehrengästen waren zudem St. Veits Bürgermeister Gerhard Mock, Bezirkshauptfrau Claudia Egger-Grillitsch, sowie Bezirksfeuerwehrkommandant Friedrich Monai. Die Segnung nahm Stadtpfarrer Rudolf Pacher vor.

"Rund 24.000 Feuerwehrleute schauen in unserem Land auf die Sicherheit der Menschen. Ein Leben in der Qualität wie wir es haben, wäre ohne ihre Leistungen nicht denkbar", so Kaiser in seiner Begrüßungsrede. Er betonte: "Dafür zu danken ist eine Verpflichtung." Eine Verpflichtung sei es laut dem Landeshauptmann aber auch, die Einsatzkräfte mit der besten Infrastruktur und der besten Ausrüstung auszustatten.

Bei den "eigentlichen" Ehrengästen - nämlich den Mitglieder der Feuerwehr St. Veit - bedankte sich auch Fellner ganz herzlich. Zur Aussage Kropiunigs, seine Wünsche und Anregungen an die Bauverantwortlichen hätten manches Mal schon an "Wahnvorstellungen" gegrenzt, entgegnete der Feuerwehrreferent des Landes mit den Worten: "Dieser Bau ist die schönste Wahnvorstellung, die ich kenne."

Seiner Freude über die gut funktionierende Kameradschaft verlieh Monai in seiner Rede Ausdruck. Mock betonte zur Architektur des Gebäudes: "Es ist selbstverständlich, dass wir für die Menschen, die sich Tag und Nacht für unsere Sicherheit einsetzen, auch etwas Besonderes bauen." Kropiunik selbst zeigte sich dankbar, betonte, dass alles ohne die Unterstützung seiner Kameraden nicht möglich gewesen wäre und betonte, dass sich sein Einsatz während der Bauzeit für ihn mehr als gelohnt habe.

Rund sieben Millionen wurden in das neue Rüsthaus investiert. Ein altes Fahrzeug, das dank des neuen Wagens ausgemustert werden konnte, wurde auf Initiative von Kropiunig und Schwester Johanna Schwab in den Kosovo gespendet.

Den Anlass genutzt hat man auch, um langgediente Kameraden, unter ihnen stehen drei bereits seit 50 Jahren im aktiven Dienst, auszuzeichnen. Kropiunig selbst wurde für seine Verdienste um die Feuerwehr aber auch um St. Veit von Mock geehrt.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser, Büro LR Fellner
Redaktion: Susanne Stirn
Fotohinweis: LPD/fritzpress