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Kärntens Sachgüterproduktion im kontinuierlichen Aufwärtstrend

28.05.2018
LH Kaiser, LHStv.in Schaunig: Das Kärntner Ergebnis liegt neuerlich deutlich über der Wachstumsrate des Bundesdurchschnitts - Vor allem der Produktionssektor legt stark zu


Klagenfurt (LPD). Der seit Jahresbeginn 2016 spürbare konjunkturelle Aufschwung der heimischen Wirtschaft, getragen in erster Linie vom aufblühenden inländischen Konsum, erhält zu Jahresmitte eine starke Belebung aus dem benachbarten Ausland. "Schon in der Bilanz vom Jänner war im Produktionssektor eine weitere Steigerung durch vermehrte positive Nachfrageimpulse aus dem Ausland ablesbar. Je weiter wir in die Jahresmitte vorrücken, umso prägnanter wird dieser Trend", berichten Landeshauptmann Peter Kaiser und Arbeitsmarktreferentin LHStv.in Gaby Schaunig heute, Montag. So erreichte der Index der Produktion im Februar 2018 einen Punktestand von 109,4, woraus sich eine Erhöhung um 11,7 Prozent errechnet. Damit lag das Kärntner Ergebnis deutlich über der Wachstumsrate des Bundesdurchschnitts (6,7 %).

Die hohe Auslastung der Produktionskapazitäten treibt zusätzlich die Investitionsfreudigkeit voran. Von Jänner bis Februar 2018 erhöhte sich der Produktionsindex um 12,7 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres. "Auch in dieser Wertung schneidet Kärntens Produktion wesentlich besser ab, als jener des Österreich-Schnitts mit einem Plus von sieben Prozent" so Kaiser und Schaunig.

Gegliedert nach den Hauptwirtschaftsbereichen ergibt sich folgendes Bild: Deutliche Zuwachsraten sind in den Sparten Energie- und Wasserversorgung (40,5 %), Bauwesen (12,7 %) und Sachgütererzeugung (7,9 %) zu verzeichnen. Besonders erwähnenswert ist auch die enorme Produktionssteigerung von 75,6 % in der Wirtschaftsklasse Tiefbau. "Von Breitbandausbau bis zum Straßenbau, wir investieren in die Kärntner Wirtschaft, wir investieren in die Zukunft unserer Landsleute. Alleine das Kärntner Bauinvestitionsprogramm, das alle öffentlichen Aufträge abbildet, umfasst 2018 Gesamtinvestitionen in der Höhe von 832,4 Millionen Euro. Das bedeutet in erster Linie: 9000 sichere Arbeitsplätze in Kärnten", so Kaiser und Schaunig abschließend.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser, LHStv.in Schaunig
Redaktion: Grollitsch/Stirn