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Netzwerk "Arbeit und Alter" feierte zehnjähriges Jubiläum

30.05.2018
LR Schaar betonte bei Festveranstaltung Notwendigkeit des Miteinanders von Jung und Alt in den Betrieben und in der Gesellschaft


Klagenfurt (LPD). Seit zehn Jahren gibt es in Kärnten das Netzwerk "Arbeit und Alter". Das wurde am Montag mit einer Festveranstaltung im Konzerthaus Klagenfurt gefeiert, die Generationenreferentin LR Sara Schaar eröffnete. Sie gratulierte zum Jubiläum und dankte für die zukunftsorientierte Zusammenarbeit. "Hier finden ein Austausch von Know-how und eine programmatische Abstimmung zwischen den Verantwortlichen und Entscheidungsträgern statt, um den aktuellen Herausforderungen der demografischen Entwicklungen mit Kompetenz zu begegnen und neue Lösungswege zu erarbeiten", so Schaar.

Träger des Netzwerkes "Arbeit und Alter" ist das Land Kärnten in Kooperation mit dem AMS. Seit der Gründung des Netzwerkes im Jahr 2008 finden regelmäßig Sitzungen der Steuerungsgruppe statt, bei der die Sozialpartner, die Kärntner Gebietskrankenkasse, die Sozial- und Pensionsversicherungsanstalten sowie das Sozialministeriumservice eingeladen sind, an den neuen Lösungsstrategien mitzuarbeiten. Darüber hinaus gibt es ein erweitertes Netzwerk, zu dem Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen eingeladen sind.

Im Rahmen der Festveranstaltung wurde ein Sammelband mit den Beiträgen von Experten zum Thema "Arbeit und Alter" vorgestellt, der eine Referenz der bisherigen Zusammenarbeit im Netzwerk darstellt und ein Förderratgeber für Unternehmen ist. Für den Festvortrag konnte Landesrätin Schaar den renommierten Arzt, Psychotherapeuten und Bestsellerautor Univ.-Prof. Joachim Bauer begrüßen. Er ging der Frage nach, ob wir die Arbeit schaffen oder ob sie uns schafft. Er zeigte auf Grundlage der Hirnforschung auf, wie wir aus unserer Arbeit Befriedigung schöpfen und mit Kreativität unser Arbeitsleben gestalten können.

Schaar betonte im Hinblick auf den demografischen Wandel die Notwendigkeit des Miteinanders von Jung und Alt in den Betrieben und in der Gesellschaft, damit Innovation und Tradition bei der Entwicklung Berücksichtigung finden.



Rückfragehinweis: Büro LR Schaar
Redaktion: Pinter/Böhm
Fotohinweis: Büro LR Schaar/Marion Lobitzer