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Land Kärnten weitet Betriebliche Gesundheitsförderung aus

05.06.2018
LH Kaiser bei Kick off: Gesundheit beste Voraussetzung für beste Leistungen. Projekt soll sich explizit mit Thema Rauchen in der Dienstzeit befassen - Bewusstsein stärkt eigene Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Betriebsklima - Win-Situation für Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Gesellschaft


Klagenfurt (LPD). Mit der betrieblichen Gesundheitsförderung startet heute, Dienstag, ein umfassendes und ganzheitliches Gesundheitsprojekt für fünf weitere Bereiche in der Landesverwaltung. LH Peter Kaiser sagte bei der Auftaktveranstaltung heute im Konzerthaus in Klagenfurt, dass "die Gesundheitsförderung zu einer modernen Unternehmensstrategie gehört, um das Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu verbessern, Krankheiten vorzubeugen und die Leistungsfähigkeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erhalten."

Kaiser bedankte sich in seiner Funktion als Personalreferent für die Leistungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Landesdienst insgesamt, speziell aber bei der Personalabteilung. "Ich bin stolz, Personalreferent zu sein. Ich bitte im Zuge des Projektes, sich explizit mit dem Thema Rauchen in der Dienstzeit zu befassen. Wir investieren viel in die Gesundheit, aber beim Thema Rauchen haben wir derzeit einen unvollendeten Status Quo. Hier sollten wir uns weiterentwickeln, ohne etwas aufzuoktroyieren", so Kaiser.

Das Projekt Betriebliche Gesundheitsförderung wird mit dem heutigen Tag auf die Abteilungen 1, 3 und 10 sowie auf die BH Völkermarkt und Wolfsberg ausgeweitet und ist auf 3 Jahre ausgelegt. "Von einer "gesunden" Landesverwaltung profitieren schlussendlich auch die Bürgerinnen und Bürger im Land, weil gestellte Aufgaben bestmöglich erfüllt werden und sich selbstverständlich auch die Krankenstandstage reduzieren", sagte Markus Melcher von der Abt. 1 des Landes. Somit entsteht eine dreifache Win-Situation - nämlich für Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Gesellschaft.

Mit der Betrieblichen Gesundheitsförderung haben sich bereits 2014 Verantwortliche aus Politik, Verwaltung und Zentralpersonalvertretung dazu entschlossen, die Gesundheitspotenziale der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Landesdienst bewusst zu stärken, erinnerte Melcher in seinem Eröffnungsstatement.

"Immerhin verbringt ein Erwachsener den Großteil seiner Zeit am Arbeitsplatz. Die Gesundheitsförderung umfasst alle gemeinsamen Maßnahmen zur Verbesserung und Erhaltung von Gesundheit und Wohlbefinden", wies Projektleiterin Veronika Burger hin und Kaiser betonte, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch ein Recht auf Gesundheit haben.

Das große Ziel der Betrieblichen Gesundheitsförderung ist die "gesunde Organisation". Dabei geht es um die Verbesserung der Arbeitsorganisation und der Arbeitsbedingungen, die Förderung einer aktiven Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiterbeteiligung und die Stärkung der persönlichen Kompetenzen.

Das Land wendet für das gesamte Projekt rund 240.000 Euro auf. Das Pilotprojekt Gesund@Land startete bereits im Frühjahr 2015 mit der BH Feldkirchen und der Abteilung 9 des Landes, Straßen und Brücken. Die Erfahrungen daraus wurden gebündelt und weiter ausgebaut. Im April 2017 erhielt das Land Kärnten mit dem Pilotprojekt Gesund@Land den Gesundheitspreis der Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter.



Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Gerlind Robitsch
Fotohinweis: LPD/Bauer