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Wasserversorgung in Kärnten wird langfristig sichergestellt

07.06.2018
LR Fellner: Neue Trinkwasserstudien wurden in Auftrag gegeben, um eine leistbare Versorgung der Kärntnerinnen und Kärntner mit Trinkwasser sicherzustellen


Klagenfurt (LPD). Die klimatischen Verhältnisse ändern sich: auch wenn es derzeit nicht so aussieht, ist laut Experten in Zukunft von zunehmenden Trockenperioden auszugehen. "Deswegen ist die Wasserwirtschaft jetzt und vor allem in Zukunft ein Schlüsselressort. Denn die besten (Daten-)Autobahnen werden in 50 bis 100 Jahren nichts nützen, wenn die Menschen nichts zu trinken haben", so Landesrat und Wasserwirtschaftsreferent Daniel Fellner heute, Donnerstag. "Deswegen ist mir die langfristige Sicherstellung einer leistbaren Versorgung mit Trinkwasser für die Kärntnerinnen und Kärntner ein Herzensanliegen."

Neben einer abgesicherten Trink- und Nutzwasserversorgung der Kärntner Bevölkerung ist auch Vorsorge hinsichtlich einer möglichen Notwasserversorgung und Strategien für ein mögliches "Blackout-Szenario" (Strom und IT-Zusammenbruch auf lokaler, nationaler, internationaler Ebene) zu treffen. Die Vernetzungen bestehender Wasserversorgungsanlagen und die Erschließung zusätzlicher Wasserressourcen, stellen geeignete Maßnahmen dar, um die Trinkwasserversorgung der Kärntnerinnen und Kärntner zukünftig sicherzustellen.

Zu diesem Zweck hat das Land Kärnten, nun drei neue Trinkwasserstudien in Auftrag gegeben, diese betreffen den Zentralraum Kärnten, das Lavanttal sowie den Bezirk Völkermarkt.

"Ich bin froh, dass wir nun die Mittel für diese Studien lukrieren konnten. Sie sind ein wichtiger Schritt, um die Versorgung Kärntens mit Wasser langfristig sicherzustellen", schließt Fellner.



Rückfragehinweis: Büro LR Fellner
Redaktion: Fischer/Stirn